Thomas Gottschalk glaubt nicht mehr an "Wetten, dass..?"

Die ZDF-Kult-Show "Wetten, dass..?" machte Thomas Gottschalk zu einer Showgröße. Dennoch weint er der Unterhaltungssendung nicht hinterher.
| (hom/spot)
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Thomas Gottschalk (63, "Die Supernasen") gesteht ganz offen, dass es für ihn niemals eine Rückkehr zum Show-Klassiker "Wetten, dass..?" geben wird. In einer Presserunde vor Journalisten in Berlin verriet er: "Gewisse Dinge haben sich einfach erledigt." Auch hält er das Format für überholt.

"Wetten, dass..?" zählt zu den großen Show-Klassikern im deutschen Fernsehen. Hier gibt es die Fan-Edition auf DVD

Über seinen Abschied von der Kult-Show scheint der Moderator im Nachhinein auch nicht mehr sonderlich traurig zu sein: "Das Ende von 'Wetten, dass..?' kam zum richtigen Zeitpunkt", wird der 63-Jährige vom Mediendienst "DWDL" zitiert. Er hätte zwar laut eigener Aussage "das Ding zu Ende verwalten können, wäre heute aber auch nicht weiter als der Kollege Lanz." Denn auch unter ihm sind die Zuschauerzahlen über die Zeit von 18 auf acht Millionen gesunken.

Gottschalk, der Ende 2011 das ZDF-Show-Zepter aus der Hand legte, macht auch keinen Hehl daraus, dass er die Zeit für das Format als abgelaufen betrachtet: "Gewisse Dinge haben sich einfach erledigt und das muss man zur Kenntnis nehmen. Als da vor 20 Jahren Lilli Palmer saß, wusste ganz Deutschland wer das ist. Oder Curd Jürgens. Heute sitzt da Keisha und keiner über 30 weiß, wer das ist. Oder da sitzt Sophia Loren und keiner unter 20 weiß, wer das ist."

Ab Montagabend ist der gebürtige Oberfranke mit Kollege Günther Jauch in der neuen Spielshow Die 2 - Gottschalk und Jauch gegen ALLE auf RTL zu sehen. Ob dies seine letzte Show im deutschen Fernsehen sein wird, lässt er offen, schließlich habe er ja einen wertvollen Vorteil: "Ich habe noch Spielfreude und weiß, dass es irgendwo für mich noch ein Plätzchen gibt im Fernsehen. Und wenn es die Häkelgeneration ist, die darf man auch nicht vergessen. Es läuft ja alles in meine Richtung. Die Leute werden nicht immer jünger, sondern immer älter. Die rennen mir quasi nach. Ich werde ja immer wertvoller, weil ich irgendwann einer der wenigen bin, den die Mehrheit der Deutschen noch kennt."

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