Prinz George besucht dasselbe Internat wie sein Vater - es kostet rund 75.000 Euro im Jahr

Wie einst sein Vater Prinz William wird auch Prinz George beim Elite-Internat in Eton erwartet. Die im September beginnende College-Laufbahn des britischen Royals hat einen stattlichen Preis.
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Prinz George wird in Eton zur Schule gehen - so wie es einst sein Vater William (Mitte, mit Prinzessin Kate) tat.
Prinz George wird in Eton zur Schule gehen - so wie es einst sein Vater William (Mitte, mit Prinzessin Kate) tat. © 2026 Getty Images/WPA Pool

Für Prinz George beginnt im September ein neues Kapitel seiner schulischen Laufbahn. Der 13-jährige Sohn von Prinz William und Prinzessin Kate wird künftig das renommierte Eton College besuchen, wie der Kensington-Palast bestätigt hat. Damit tritt der Thronfolger in zweiter Generation in die Fußstapfen seines Vaters, der die Eliteschule in den 1990er-Jahren selbst durchlaufen hat. Auch die Politiker David Cameron und Boris Johnson sowie die Schauspiel-Stars Eddie Redmayne und Tom Hiddleston zählen zu den prominenten Absolventen der Einrichtung.

Eton liegt nur wenige Autominuten vom Familiensitz Forest Lodge in Windsor entfernt - dennoch wird George dort im Internat wohnen und nicht als Tagesschüler pendeln. Die reine Nähe zum Elternhaus habe an der Entscheidung für ein Internatsleben nichts geändert, berichten britische Medien unter Berufung auf den Palast.

Eton ist eines der teuersten Internate des Landes

Eine Ausbildung in Eton ist traditionell ein kostspieliges Unterfangen: Die Schulgebühren liegen aktuell bei rund 65.000 Pfund pro Jahr (umgerechnet etwa 75.000 Euro), verteilt auf drei sogenannte "Halves", wie die Trimester in Eton traditionell genannt werden. Damit gehört die Schule zu den teuersten Internaten des Landes. In den Gebühren sind Unterricht, Unterbringung und Verpflegung enthalten - zusätzliche Kosten etwa für Uniformen, Ausflüge oder Prüfungsgebühren kommen laut Schule noch hinzu.

Bislang besuchte George gemeinsam mit Charlotte und Louis die Vorbereitungsschule Lambrook in Berkshire, die jedoch nur bis zur achten Klasse reicht. Der Wechsel auf eine weiterführende Schule war damit für den Sommer ohnehin unausweichlich.

Beobachter werten den Schritt auch als emotionalen Einschnitt für die Familie. Sowohl William als auch Kate selbst waren als Kinder im Internat, kennen also die damit verbundene Trennung vom Elternhaus aus eigener Erfahrung. Gleichzeitig hätten beide stets betont, ihren Kindern trotz royaler Herkunft ein möglichst normales Aufwachsen ermöglichen zu wollen - eine Haltung, die schon Prinzessin Diana geprägt hatte.

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