Philipp Lahm rät von Outing ab

Tabuthema schwule Fußballer: Philipp Lahm vom FC Bayern München glaubt, dass es für homosexuelle Sportler besser wäre, sich nicht zu outen.  
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Philipp Lahm rät schwulen Fußballern, sich nicht zu outen.
dpa Philipp Lahm rät schwulen Fußballern, sich nicht zu outen.

Tabuthema schwule Fußballer: Philipp Lahm vom FC Bayern München glaubt, dass es für homosexuelle Sportler besser wäre, sich nicht zu outen.

München – Nationalmannschafts-Kapitän Philipp Lahm hat homosexuellen Fußball-Profis von einem Outing abgeraten. „Für denjenigen, der es tut, würde es sehr schwer werden. Ein offen schwuler Fußballer würde Schmährufen ausgesetzt sein“, sagte der Abwehrspieler des  FC Bayern  im Interview mit der Illustrierten Bunte.

Es sei schade, dass Schwulsein im Fußball immer noch ein Tabuthema sei. Er selbst würde kein Problem mit einem schwulen Mannschaftskollegen haben. „Ich habe keinerlei Berührungsängste mit Homosexuellen.“

Seine Sichtweise widerspricht der des DFB-Präsidenten Theo Zwanziger, der sich für ein Outing schwuler Fußballer ausgesprochen und ihnen die Hilfe des Verbandes zugesagt hat. „Ich würde es mutig finden und begrüßen, wenn sich ein Bundesliga-Spieler outen würde. Er hätte auch die Unterstützung des DFB und von mir“, sagte Zwanziger im März. Ob jemand seine sexuelle Ausrichtung öffentlich mache, müsse aber jeder für sich selbst entscheiden.


Bilderstrecke: Schwul oder lesbisch: Diese Promis haben sich geoutet

 

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