Nervenzusammenbruch bei Isabell Horn: Sie macht eine Therapie

Schauspielerin Isabell Horn ist im zweiten Lockdown in ein tiefes emotionales Loch gefallen. Jetzt lässt sie sich deshalb professionell behandeln.
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Isabell Horn war an einem Punkt, an dem sie "nicht mehr funktionierte".
Isabell Horn war an einem Punkt, an dem sie "nicht mehr funktionierte". © imago images/Andre Lenthe

Der Lockdown trifft Menschen, die unter Depressionen leiden, oft besonders hart. Auch Schauspielerin Isabell Horn ist von der Krankheit betroffen. Vor zwei Wochen erlitt der Ex-GZSZ-Star deshalb einen Nervenzusammenbruch. 

Die 37-jährige Mutter zweier Kinder war laut eigener Aussage von negativen Gedanken und Kraftlosigkeit so gelähmt, dass sie nicht mehr aus dem Bett kam. Selbst der Gang zur Toilette war schon zu viel, sie habe nächtelang nur geweint. Ihr Ehemann war erst mal hilflos, schließlich kannte er seine Frau so bisher nicht.

Diagnose: "Reaktive Depression"

Zu Beginn war sie vor allem sauer auf sich selbst: "Es gibt so viele Menschen da draußen, die aktuell viel mehr erleiden müssen, eigentlich fehlt es uns doch an nichts".  Sie wollte nicht akzeptieren, dass sie einen Punkt erreicht hatte, an dem sie "nicht mehr funktionierte".

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Seit einigen Wochen ist die Schauspielerin nun in Behandlung, die Diagnose: "Reaktive Depression". Über die Therapie sagt sie: "Ich kann das wirklich nur jedem ans Herz legen. Man muss sich nicht dafür schämen. Es ist eher eine Stärke, zu akzeptieren, dass man selber nicht mehr weiter weiß, dass man an eine Grenze stößt und nicht mehr funktioniert. Wenn man das akzeptiert und Hilfe holt, geht es Stück für Stück weiter".

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