Nach TV-Lüge zu Messerattacke: Andreas Robens entschuldigt sich

Im Jahr 2009 wurde Andreas Robens mit einem Messer attackiert. Zu den Hintergründen erzählte er dem Sender VOX jedoch eine Lüge. Jetzt hat er sich dafür entschuldigt. Wird die Doku-Soap "4 Fäuste für Mallorca" fortgesetzt?
| aw
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
1 Kommentar Artikel empfehlen
Caro und Andreas Robens.
Caro und Andreas Robens. © BrauerPhotos

Diese Geschichte ging für Andreas Robens (53) nach hinten los. In einer Folge von "4 Fäuste für Mallorca" behauptete der Trash-TV-Promi, 2009 vor einem Club in Hannover von einem aggressiven Gast mit einem Messer attackiert worden zu sein. Doch der TV-Sender VOX hegte Zweifel an dieser Geschichte, nachdem Recherchen von "t-online.de" einen anderen Sachverhalt dargelegt hatten. Jetzt zeigt sich der Bodybuilder reumütig.

Andreas Robens entschuldigt sich für TV-Lüge

Auf Instagram hat der Reality-TV-Star seinen Fehler eingeräumt und sich bei seinen Fans dafür entschuldigt: "Ich möchte mich bei euch entschuldigen, dass ich bei der Geschichte zu meiner Narbe an der Brust gelogen habe. Es tut mir wirklich aufrichtig leid. Ich bin überhaupt nicht stolz auf diesen Teil meiner Vergangenheit und auf das, was passiert ist."

Anzeige für den Anbieter Instagram über den Consent-Anbieter verweigert

Die Robens gehören zu den bekanntesten Charakteren von "Goodbye Deutschland: Die Auswanderer". Aus diesem Grund hat VOX dem Ehepaar mit "4 Fäuste für Mallorca" ein eigenes Spin-Off gewidmet. In der Folge "Die Reise in die Vergangenheit", die am 8. November 2020 ausgestrahlt wurde, erzählte Andreas Robens von einem Vorfall, den er beinahe mit seinem Leben bezahlt hätte. Allerdings blieb er dabei nicht bei der Wahrheit.

Messerangriff auf Andreas Robens 2009: Was ist passiert?

2009 arbeitete der Bodybuilder als Türsteher in Hannover. Bei einer Rangelei mit einem aggressiven Gast, so Robens, sei er mit einem Messer angegriffen worden und dabei fast gestorben.

Im Krankenhaus habe er dann die Entscheidung getroffen, Deutschland den Rücken zu kehren und auszuwandern. "Jetzt haust du ab! Sterben kannst du auch auf der ganzen Welt", so Robens in der TV-Folge. Noch heute wird der 53-Jährige von einer Narbe auf seiner Brust an die Attacke erinnert.

Lesen Sie auch

Lesen Sie auch

Dass der Reality-TV-Star mit einem Messer attackiert wurde, steht außer Frage und wird auch von Gerichtsakten belegt. Doch unter welchen Umständen erfolgte der Angriff wirklich?

Die Geschichte hatte sich gar nicht so zugetragen, wie sie Andreas Robens im TV erzählt hatte. Zu diesem Ergebnis kam eine Recherche von "t-online". Zwar sei in den Gerichtsdokumenten von einer Stichverletzung die Rede, allerdings soll diese Robens nicht von einem aggressiven Gast, sondern bei einem Streit im Privatleben zugefügt worden sein.

Wird VOX weiterhin mit Andreas Robens drehen?

Nach Bekanntwerden der verworrenen Geschichte legte der Sender VOX die Dreharbeiten vorerst auf Eis, um die Sachlage zu prüfen. Inzwischen haben die Verantwortlichen der TV-Show "Goodbye Deutschland" reagiert und mitgeteilt, dass auch weiterhin mit Andreas und Caro Robens gedreht werde.

Anzeige für den Anbieter Instagram über den Consent-Anbieter verweigert

"Die Dreharbeiten mit Caro und Andreas Robens werden fortgesetzt", lautet das Statement dazu auf Instagram. "Da er [Andreas Robens, d.R.] auch weitere Fehler in der Vergangenheit eingesteht und bereut, werden wir die Zusammenarbeit jetzt fortsetzen. Wir glauben an die zweite Chance im Leben, lernen aber auch daraus, dass Vertrauen gut, aber Kontrolle besser ist: zukünftig wollen wir die uns berichteten Geschichten noch sorgfältiger überprüfen und einordnen."

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 1  Kommentar – mitdiskutieren Artikel empfehlen
1 Kommentar
Artikel kommentieren