Nach Davidstern-Skandal: Gil Ofarim spricht im Dschungel seltsame Entschuldigung aus
In der Dschungelcamp-Folge von Dienstagabend war einiges geboten. Hauptsächlich ging es um den Sturz von Gil Ofarim während der Dschungelprüfung. Doch auch sein Davidstern-Skandal wird erneut zum Thema.
Was ist wirklich an dem fraglichen Abend in dem Leipziger Hotel vorgefallen, an dem Gil Ofarim einem Angestellten öffentlich Antisemitismus vorgeworfen hatte? Vor Gericht gestand der Sänger, gelogen zu haben – doch im Dschungelcamp 2026 fehlt von Reue jede Spur. Stattdessen redet sich der 43-Jährige damit heraus, dass es eine Verschwiegenheitsvereinbarung gebe und er nicht darüber sprechen dürfe. Dennoch deutet er immer wieder an, das Geständnis nur abgelegt zu haben, um seine Kinder zu schützen. Nun gab es dann tatsächlich eine Entschuldigung – allerdings nicht für sein Verhalten.
Stephen Dürr fordert Entschuldigung im Dschungelcamp
Bei einem Gemeinschaftsspiel mussten die Dschungelcamper einander Tieren zuordnen und ihre Wahl begründen. Schauspieler Stephen Dürr entschied sich für das Chamäleon, das er an Gil Ofarim reichte. Seine Begründung klang einleuchtend: "Es gibt den Gil hier im Camp und den Gil draußen." In der Show zeige sich Ofarim von einer nahbaren Seite, während er außerhalb der Sendung nicht greifbar sei. Vor allem sein Schweigen zum Vorfall in dem Leipziger Hotel kreidete Dürr ihm an, denn das habe negative Auswirkungen für die ganze Stadt gehabt. Zwar verstehe er, dass es eine Vereinbarung zwischen den Parteien gebe, aber: "Eine Entschuldigung für diese ganze Thematik kann darin nicht ausgeschlossen werden."

Gil Ofarim bittet um Verzeihung – aber anders, als viele denken
Stephen Dürr forderte von Gil Ofarim daher: "Dass du nach vorne trittst und sagst: 'Das ist schei**e gelaufen.' Ich nehme die Kritik an – und dann wird das alles auch wieder abebben." Zur großen Überraschung richtete sich Ofarim im Dschungeltelefon an die Zuschauer – und bat um Entschuldigung. Wer jedoch glaubt, der Skandal-Musiker würde endlich Verantwortung übernehmen, täuscht sich gewaltig. "Was mir wichtig ist, zu sagen: Der Vorfall ereignete sich in Leipzig, hatte aber nie etwas mit der Stadt Leipzig, mit dem Bundesland Sachsen zu tun", meint er dazu. "Wenn das so rübergekommen ist, dann möchte ich mich entschuldigen bei den Bürgern von Leipzig und allen, die sich angesprochen fühlen in Sachsen. Das tut mir leid, das wollte ich nicht."
Für viele Menschen, allen voran für den beschuldigten Hotelmitarbeiter, dürften diese Worte ein Schlag ins Gesicht sein. Statt Klartext zu sprechen oder sich seiner Vergangenheit zu stellen, bittet Gil Ofarim lediglich um Entschuldigung, falls Menschen aus Leipzig oder Sachsen seine Vorwürfe an Stadt und Bundesland gerichtet verstanden haben. Über den fragwürdigen Wahrheitsgehalt seiner damaligen Aussagen schweigt er nach wie vor eisern – und das wird sich wohl bis zum Ende von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" nicht ändern.
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