Münchens Ex-Oberbürgermeister wütend auf Gil Ofarim: "Schlachtet den Namen aus"

Das Dschungelcamp 2026 hat am vergangenen Wochenende Bergfest gefeiert. Seit Freitag (30. Januar) muss jeden Tag ein Promi-Kandidat die Show verlassen. Zur Überraschung vieler weilt Gil Ofarim noch immer im australischen Busch. Seine Person spaltet die Zuschauer in zwei Lager: Die eine Hälfte fordert auf, den Sänger in Ruhe zu lassen, schließlich habe er genug gebüßt. Andere wiederum kritisieren seine Teilnahme an "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!", da er keine Reue zeige und sich weiterhin als Opfer stilisiere. Zu Letzteren gehört auch Münchens Alt-OB Christian Ude.
Dschungelcamp-Diskussion um Gil Ofarim: Jetzt mischt sich Münchens Alt-OB ein
Der 78-Jährige hat eine besondere Verbindung zu Gil Ofarim. Der verstorbene Vater des Sängers, Abi Ofarim, gehörte zum engen Freundeskreis von Christian Ude. "Es ist schrecklich, was meinem Freund Abi mit diesem Sohn passiert", wütet der einstige Politiker in "Bild" gegen den Dschungelcamper. Für ihn sei es unverständlich, dass der 43-Jährige nach seinem Davidstern-Skandal – Ofarim warf einem Hotelmitarbeiter Antisemitismus vor und gab später zu, gelogen zu haben – seine Schuld nicht eingestehe. "Der schlachtet den Namen aus und trickst weiter, statt endlich Scham erkennen zu lassen. Eine Tragödie, die mich fassungslos macht."
Schweigen im australischen Busch: Das steckt dahinter
Im Dschungelcamp hat Gil Ofarim aktuell keine leichte Zeit. Immer wieder wird er von TV-Kollegen wie Simone Ballack, Hardy Krüger jr. und Patrick Romer auf seinen Skandal angesprochen – vor allem Ariel Hediger bohrt jeden Tag erbarmungslos nach. Der Beschuldigte hüllt sich in Floskeln und behauptet, er dürfe aus rechtlichen Gründen nicht darüber sprechen. Sowohl sein Verteidiger als auch der Anwalt des Hotelmitarbeiters bestätigten eine Unterlassungserklärung. Doch diese soll Ofarim nicht komplett zum Schweigen verdonnern, er dürfe seine Anschuldigungen lediglich nicht wiederholen.
Christian Ude deutlich: "Das hat Abi Ofarim nicht verdient"
Für Christian Ude ist die Sache klar: "Im Dschungelcamp konstruiert Gil ständig neue Varianten, arbeitet ohne Scham an Legendenbildungen, anstatt sich endlich zu entschuldigen und danach den Mund zu halten. Abi hätte fürchterlich darunter gelitten und ihm gesagt: Hör endlich auf, das unseren Leuten anzutun." Ob Gil Ofarim seine Handlungen im Dschungelcamp noch überdenken wird, ist eher unwahrscheinlich. Seine Art scheint bei vielen Fans anzukommen, im AZ-Ranking belegt er aktuell den dritten Platz, knapp hinter Simone Ballack und Hubert Fella. Münchens Alt-OB hat seine Entscheidung getroffen und zieht sein Fazit: "Das hat Abi nicht verdient. Er hätte sich nie so charakterlos verhalten wie Gil."