Michael Wendlers Halbbruder packt aus: "Ich denke, seine Karriere ist zu Ende"

Nach diversen Schlagzeilen über Michael Wendler äußert sich nun ein Familienmitglied, welches der Öffentlichkeit bisher quasi unbekannt war: Sein Halbbruder Joel.
| Agnes Kohtz
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Michael Wendler und sein Halbbruder Joel sind sich bisher nur einmal begegnet.
Michael Wendler und sein Halbbruder Joel sind sich bisher nur einmal begegnet. © imago images/Revierfoto

DSDS-Absage, verlegte Gerichtstermine und wirre Verschwörungstheorien: es wird nicht still um Michael Wendler. Jetzt meldet sich sein Halbbruder Joel Weßels (16) in einem Interview mit "Bild" zu Wort. Er stammt aus der neuen Ehe von Michael Wendlers Vater Manfred Weßels.

"Ich schäme mich für meinen Halbbruder"

Joel Weßels hat keinen Kontakt zu Michael Wendler, hat ihn aber immer bewundert: "Er war sogar sowas wie ein Vorbild für mich. Ich habe ihn bewundert für sein Selbstvertrauen und wie er sich aus dem Nichts eine Karriere aufgebaut hat. Als Typen fand ich ihn faszinierend, seine Musik nicht so sehr", erklärte er im Interview.

Über die derzeitigen Entgleisungen seines Halbbruders findet Weßels allerdings keine netten Worte: "Ich schäme mich für meinen Halbbruder. Was Michael da im Internet abgelassen hat und weiter ablässt, ist absolut hirnlos. Auf mich wirkt er völlig verpeilt, als würde er mit seinem Leben nicht mehr klarkommen. Michael läuft anscheinend völlig neben der Spur, sonst hätte er seinen Job bei RTL nicht hingeschmissen. Ich denke, seine Karriere ist zu Ende."

Halbbruder von Michael Wendler wurde gemobbt

Schon vor dem neuesten Skandal war das Verhältnis der beiden offenbar nicht das beste: "Michael hat in der Öffentlichkeit immer wieder Lügen über unseren Vater verbreitet. Das hat Papa so fertig gemacht, dass er tagelang bei uns zu Hause auf der Couch gelegen und geweint hat. Ich habe ihn dann getröstet und natürlich auch darunter gelitten, dass er so niedergeschlagen war. Ich bin dann richtig wütend auf Michael geworden", erklärt der 16-Jährige.

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Auch sonst scheint er dem berühmten Familienmitglied nichts Positives abgewinnen zu können: "Es ist mir sehr unangenehm, der Halbbruder von Michael zu sein. In meiner Schule wurde ich deshalb von meinen Mitschülern gemobbt. Einige haben über mich gelacht, andere damit aufgezogen, dass in meiner Familie alle Schulden haben. Das hat mir sehr weh getan und zu Hause habe ich deshalb oft geweint. Aber mittlerweile ist mir das egal. Es hat mich abgehärtet. Ich kann ja nichts dafür, dass ich Michaels Bruder bin."

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