Lüge aufgeflogen: Meghan droht Klage – auch Harry involviert

Meghan Markle (40) hat vor Gericht gelogen. Ihr ehemaliger Pressesprecher Jason Knauf packte interne E-Mails aus, die beweisen, dass die Herzogin mit den Buchautoren von "Finding Freedom" im Austausch war. Jetzt droht ihr auch noch eine Verleumdungsklage – von Halbschwester Samantha.
| Steffen Trunk
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Herzogin Meghan und Prinz Harry sind seit 2018 verheiratet. Zwei Jahre später flohen sie aus dem Königshaus.
Herzogin Meghan und Prinz Harry sind seit 2018 verheiratet. Zwei Jahre später flohen sie aus dem Königshaus. © imaog/UPI Photo

Aktuell läuft das Berufungsverfahren, in dem Herzogin Meghan gegen den britischen Verlag Associated Newspapers wegen des veröffentlichten Briefs an ihren Vater klagt. Der Prozess könnte eine überraschende Wende bekommen, denn: Meghan hat vor Gericht gelogen. Ihr ehemaliger Pressesprecher veröffentlichte vertrauliche E-Mails, die das Lügengerüst der Herzogin zusammenfallen lassen. Meghan stand über Jason Knauf im direkten Austausch mit Omid Scobie und Carolyn Durand, den beiden Autoren des Enthüllungsbuchs "Finding Freedom".

Halbschwester von Meghan: Samantha Markle will klagen

Jetzt könnte es aber noch brisanter für die Ehefrau von Prinz Harry werden. Auch Samantha Markle (56) will nach dem Bekanntwerden der Inhalte der E-Mails gegen ihre Halbschwester vorgehen. Sie fühlt sich in ihrer Privatsphäre verletzt und will zudem wegen Verleumdung klagen. Meghan habe falsche Behauptungen über Samantha und die Familie verbreitet, so die Halbschwester.

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Falsche Behauptungen? Laut Samantha hat Meghan erneut gelogen

In einer E-Mail von Knauf an die Autoren steht: "Als Meghan mit Harry zusammen war, änderte Samantha ihren Namen zurück in Markle und baute sich eine Karriere auf, indem sie Geschichten erfand, die sie an die Presse verkaufen konnte." Außerdem: "Sie hatte das Sorgerecht für alle drei Kinder, die sie von verschiedenen Vätern hat, verloren." Zudem sollen Samantha und Bruder Thomas Markle Jr. die Highschool abgebrochen haben. Meghans Halbschwester will das nicht auf sich sitzen lassen, wie sie dem "Mirror" erklärt: "Ich werde eine Klage wegen Verleumdung in den USA anstreben. In Großbritannien gehe ich wegen Verletzung der Privatsphäre und des Datenschutzgesetzes vor, da das gesetzliche Zeitfenster für Verleumdung in Großbritannien nur ein Jahr beträgt."

"Ich habe nie das Sorgerecht irgendeines Kindes verloren. Sie [Meghan] sagt, ich hätte meinen Namen geändert, als sie Harry traf – aber ich habe die Dokumente zur Namensänderung schon viel früher offenbart." Und weiter: "Aber sie wollte uns entfremden und nach außen hin wahrmachen, dass wir gespalten sind. Um uns zu diskreditieren – als Ausrede, um uns alle von der Hochzeit fernzuhalten."

Brief an Vater beweist: Meghans dargestellte Unbedarftheit ist gespielt

Jason Knauf erklärte dem Gericht, Meghan habe ihm detaillierte schriftliche Hintergrundinformationen zu einem zweistündigen Gespräch mit den Buchautoren geliefert. Ebenfalls packte der ehemalige Angestellte aus, dass Meghan den Brief an ihren Vater so formulierte, dass im "unglücklichen Falle" der Veröffentlichung er "zu Herzen gehen würde". Meghan sei "akribisch" in ihrer Wortwahl gewesen.

Jason Knauf war der ehemalige Pressesprecher von Herzogin Meghan
Jason Knauf war der ehemalige Pressesprecher von Herzogin Meghan © imago/Parsons Media

Meghan ruderte jetzt, nach all den offengelegten Beweisen, zurück und widerrief ihre ursprüngliche Aussage. Die Herzogin entschuldigte sich beim Gericht für ihre Vergesslichkeit. Sie habe "Erinnerungslücken".

Prinz Harry war an Zusammenarbeit mit Buchautoren interessiert

Und auch Harry war involviert, wie Knauf publik machte. Der Prinz war in die internen Diskussionen um das Buch "routinemäßig" ebenso eingeweiht gewesen. Das Enthüllungsbuch, eine schmeichelhafte Biografie der abtrünnigen Royals, sollte dazu beitragen, "einige Wahrheiten" an die Öffentlichkeit zu tragen, sofern Knauf Hintergründe mit den Autoren erläutere und richtige Zusammenhänge zusammenstelle, so Harry zu Knauf. "Die Wahrheit wird sehr benötigt und wäre willkommen."

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