Große Pläne nach "Immer wieder sonntags"-Aus: Was Stefan Mross jetzt vorhat

Das TV-Aus von "Immer wieder sonntags" rückt näher. Die Show wird von der ARD im Herbst abgesetzt. Doch Stefan Mross blickt optimistisch in die Zukunft. Der Moderator verrät jetzt seine beruflichen Pläne.
von  Max Häussler, Steffen Trunk
Nach der Absetzung von "Immer wieder sonntags" hat Stefan Mross große Pläne.
Nach der Absetzung von "Immer wieder sonntags" hat Stefan Mross große Pläne. © imago/Bildagentur Monn

Seit 2005 steht Stefan Mross für "Immer wieder sonntags" im Europa-Park Rust vor der Kamera. Mit der geplanten Absetzung im September endet für ihn eine Ära: Mehr als 20 Jahre lang prägte er das ARD-Format. Die Sendung war eine feste Konstante in seiner Karriere (und sorgte so auch für regelmäßiges, fixes Einkommen). Mit dem Show-Aus steht der Moderator nun vor einem großen Umbruch. Er muss sich neu orientieren.

Große Pläne nach "Immer wieder sonntags": Was Stefan Mross jetzt verspricht

Tatsächlich wartet bereits ein neues Kapitel auf ihn. Stefan Mross wird auf Tournee gehen. Diese ist für 2027 geplant und trägt den Titel "Immer wieder Stefan" – namentlich angelehnt an das Format, das der Moderator über zwei Jahrzehnte geprägt hat. Das Live-Spektakel führt den 50-Jährigen durch ganz Deutschland. Über 40 Termine sind bereits gesetzt, wie auf der Tour-Website zu lesen ist. Die Zuschauer erwartet eine Schlagershow, die an das Erfolgsrezept von "Immer wieder sonntags" anknüpfen soll. "Es ist eine musikalische Begegnung mit einem Künstler, der [...] für Nähe, Unterhaltung und ehrliche Emotionen steht", heißt es dort. Bei jedem Halt verspricht Mross einen Abend, "der sich anfühlt wie ein Wiedersehen". Auf der Bühne soll Mross von wechselnden Schlagerkollegen unterstützt werden.

TV-Zukunft von Stefan Mross: "Entsteht etwas, das noch größer wird als vorher"

Doch Stefan Mross will auch im Fernsehen präsent bleiben. Mit verschiedenen TV-Sendern laufen bereits Gespräche über mögliche neue Projekte. "Der Europa-Park möchte mich gern behalten", sagt der Moderator im Interview mit der Zeitschrift "Freizeitwoche". Gut möglich also, dass der Bayer künftig mit einem Format auf dem Gelände von "Immer wieder sonntags" zurückkehrt. "Wenn sich ein Sender findet und man gemeinsam etwas Neues auf die Beine stellen könnte, wäre ich sehr glücklich."

AZ-Infos: Privatsender fragte nach Konzept und Kosten

An Optimismus mangelt es Mross jedenfalls nicht: "Und daraus entsteht etwas, das noch größer wird als vorher." Doch gibt es überhaupt echtes Interesse bei neuen TV-Sendern? Nach AZ-Informationen hat es bereits Gespräche gegeben. Sogar ein bekannter Privatsender erkundigte sich nach einem möglichen Konzept und den damit verbundenen Kosten.

Die Bühne ist seine Heimat. Auch nach der Absetzung von "Immer wieder sonntags" will Stefan Mross die Schlagerfans weiterhin begeistern.
Die Bühne ist seine Heimat. Auch nach der Absetzung von "Immer wieder sonntags" will Stefan Mross die Schlagerfans weiterhin begeistern. © imago/Bildagentur Monn

Den anfänglichen Schock über das "Immer wieder sonntags"-Aus hat der Moderator mittlerweile offenbar verdaut. Wie die AZ berichtete, kam die Nachricht, dass das ARD-Format eingestampft werden soll, für den 50-Jährigen sehr überraschend. Öffentlich kritisierte Stefan Mross den verantwortlichen Sender und bezeichnete die Entscheidung als "unfair".

Stefan Mross und Ronja Forcher bei "Immer wieder sonntags".
Stefan Mross und Ronja Forcher bei "Immer wieder sonntags". © imago/Zoonar

Jobverlust nach "Immer wieder sonntags"-Aus: Für Ronja Forcher "nicht einschneidend"

Auch "Immer wieder sonntags"-Außenreporterin Ronja Forcher wurde vor vollendete Tatsachen gestellt. Seit 2024 ist die Schauspielerin ein fester Teil der Sendung. Mit einem Kamerateam reist sie regelmäßig durch ganz Deutschland, um treue Fans des ARD-Formats zu überraschen. Ab September wird dieser Einsatz der Vergangenheit angehören. Doch die 30-Jährige muss sich um ihre Zukunft keine Sorgen machen.

Im Interview mit der AZ erklärte der "Bergdoktor"-Star: "Zum Glück – und das weiß ich extrem zu schätzen – habe ich mich in den letzten Jahren so breit aufgestellt und darf so vielfältig arbeiten, dass [das 'Immer wieder sonntags'-Aus, d. R.] beruflich für mich nicht einschneidend ist."

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