Ben Becker in Sorge: Schwester Meret erhält Morddrohungen nach #allesdichtmachen

Ben Becker stellt sich nach der #allesdichtmachen-Aktion hinter seine Schwester Meret. Der Schauspieler berichtet, dass sie seit der Kampagne sogar Morddrohungen erhalte.
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Ben Becker macht sich Sorgen um Schwester Meret Becker. Sie soll Morddrohungen erhalten.
Ben Becker macht sich Sorgen um Schwester Meret Becker. Sie soll Morddrohungen erhalten. © BrauerPhotos / O. Walterscheid

Mit den Videos zu #allesdichtmachen haben zahlreiche Schauspieler deutschlandweit für Furore gesorgt. Darunter auch Meret Becker, die sich mittlerweile von der Aktion distanziert hat. Trotzdem soll sie seit ihrem Mitwirken an der Kritik gegen die Corona-Regeln Todesdrohungen erhalten, wie ihr Bruder Ben offenbart.

Erhält Meret Becker Morddrohungen? Bruder Ben Becker äußert sich besorgt

"Meine Schwester ist am Boden zerstört. Sie sitzt weinend zu Hause", erklärt der Schauspieler gegenüber "Bild". Er verteidigt das Video von Meret Becker und sagt dazu: "Niemand der Initiatoren von #allesdichtmachen, weder Jan Josef Liefers, Ulrike Folkerts, meine Schwester, ich oder andere haben etwas mit den Corona-Leugnern oder rechten Irren zu tun."

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Die #allesdichtmachen-Aktion scheint aber böse Folgen für einige Beteiligte zu haben. Neben heftiger Kritik werde Meret Becker ihrem Bruder Ben zufolge sogar bedroht. "Ich sitze hier am Set in meinem Wohnwagen, und draußen stehen Leute und rufen, wo der Becker ist. Das macht Angst. Wer weiß, was noch alles passieren wird. Aber viel schlimmer ist, was meine Schwester ertragen muss. Sogar Morddrohungen!"

Meret Becker über #allesdichtmachen: "Diese Aktion ist nach hinten losgegangen"

Auf Instagram hat sich die Schauspieler bereits von der Kampagne distanziert und will ihren Beitrag aus dem Netz entfernen lassen. "Ich finde, dass Kunst Fragen stellen muss und in den Raum stellen können muss, aber diese Aktion ist nach hinten losgegangen und ich werde das Video runternehmen lassen. Ich entschuldige mich dafür, dass das falsch verstanden werden konnte", erklärt sie in einem Statement.

Anzeige für den Anbieter Instagram über den Consent-Anbieter verweigert

Das Scheitern der #allesdichtmachen-Aktion hatte Meret Becker bereits vorab befürchtet, wie sie weiter erklärt: "Ich hab's geahnt und ich hätte es wissen müssen. Jetzt ist es passiert." In dem Clip wirkt die Schauspielerin angeschlagen. Zu den möglichen Drohungen gegen ihre Person hat sie sich bislang nicht persönlich geäußert.

Auch ihr Bruder Ben Becker äußert sich kritisch zu der Kampagne, verteidigt aber seine Schwester gegen Hater: "Die Form der Kampagne war eher nicht gelungen. Aber man darf doch nicht schweigen. Und das werde ich auch nicht. Dazu bin ich nicht der Typ. Und wenn etwas gegen meine Schwester geht, dann bin ich immer da."

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