Angela Merkel nach Flutkatastrophe: "Wir stehen an Ihrer Seite"

Angela Merkel hat am Sonntag Eifelgemeinden besucht, die besonders stark von der Flutkatastrophe betroffen sind. "Deutschland ist ein starkes Land. Wir werden uns dieser Naturgewalt entgegenstemmen", sagte sie in einer Ansprache.
| (jom/spot)
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Angela Merkel mit Malu Dreyer (r.) in der Gemeinde Schuld.
Angela Merkel mit Malu Dreyer (r.) in der Gemeinde Schuld. © getty/CHRISTOF STACHE/POOL/AFP via Getty Images

Bundeskanzlerin Angela Merkel (67, CDU) hat an diesem Sonntag (18. Juli) die vom Hochwasser betroffenen Gebiete in Rheinland-Pfalz besucht. Nach einem Termin in der Eifelgemeinde Schuld, die besonders schwer von der Flutkatastrophe betroffen ist, gab Merkel gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (60, SPD) in Adenau im Landkreis Ahrweiler ein Statement ab.

Die Kanzlerin beschrieb die Sitaution als "surreal und gespenstisch"."Die deutsche Sprache kennt kaum Worte für diese Verwüstung", erklärte sie und betonte: "Deutschland ist ein starkes Land. Wir werden uns dieser Naturgewalt entgegenstemmen." Das Kabinett werde am kommenden Mittwoch ein Paket mit kurz-, mittel- und langfristigen Hilfen für die Betroffenen beschließen, stellte Merkel in Aussicht. Die Bürger bittet sie um Geldspenden für die Betroffenen, dies sei aktuell am hilfreichsten. Merkel kündigte zudem an, im August noch einmal die betroffenen Gebiete zu besuchen.

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Steinmeier: "Ihr Schicksal zerreißt uns das Herz"

Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (65, SPD) hatte bereits am Samstag die Katastrophengebiete in Nordrhein-Westfalen besucht. An der Seite des NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet (60, CDU) sprach er unter anderem zu Hilfskräften in dem besonders schwer getroffenen Landkreis Rhein-Erft.

"Ihr Schicksal zerreißt uns das Herz", sagte Steinmeier in einer kurzen Ansprache. Er trauere mit allen, die ihre Angehörigen, Freunde und Bekannte verloren hätten. In Richtung der Helfer fügte Steinmeier hinzu, dass er einen tief empfundenen Dank im Namen aller Deutschen aussprechen wolle. Es sei eine Zeit der Not und in dieser stünde "unser Land zusammen". Der Schaden sei groß und die Aufräumarbeiten würden lange andauern.

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