Leipziger Sprengstoff-Drohne - Wadephul trifft Dobrindt

Wann äußert sich die Bundesregierung zu den Urhebern des Drohnen-Angriffs am Flughafen Leipzig/Halle? Der Bundesaußenminister unterbricht eine Dienstreise für Beratungen in Berlin.
dpa |
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Außenminister Johann Wadephul (CDU) hatte sich am Morgen vor Journalisten in Algier geäußert.
Außenminister Johann Wadephul (CDU) hatte sich am Morgen vor Journalisten in Algier geäußert. © Michael Brandt/dpa
Algier

Außenminister Johann Wadephul macht auf dem Weg von Algier zum EU-Außenministertreffen in Irland vor dem Hintergrund des Leipziger Vorfalls mit einer Sprengstoff-Drohne einen Zwischenstopp in Berlin für Beratungen mit Innenminister Alexander Dobrindt (CSU). Der Bundesaußenminister werde seine Weiterreise aus Algier nach Dublin "für ein dringendes Treffen" mit Innenminister Dobrindt in Berlin am späten Nachmittag unterbrechen, hieß es aus Delegationskreisen Wadephuls in der algerischen Hauptstadt.

Zu einer möglichen Urheberschaft Russlands hatte sich Wadephul am Morgen vor Journalisten in Algier nicht geäußert. Vielmehr kündigte er eine ausgewogene und überlegte Reaktion der Bundesregierung auf den Vorfall mit einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig an. "Von unserer Seite gibt es keine Überreaktionen, aber Reaktionen, wenn wir angegriffen werden", sagte er. Er reagierte damit auf die Frage, ob sich Deutschland vor möglichen Gegenreaktionen des russischen Präsidenten Wladimir Putin fürchten müsse.

Kanzler Friedrich Merz (CDU) hat eine klare Reaktion der Bundesregierung auf die gescheiterte Drohnenattacke auf den Flughafen Leipzig/Halle angekündigt. Er (Merz) hatte vergangene Woche in Aussicht gestellt, dass die Regierung sich demnächst zu Erkenntnissen über die Urheber äußern will. Die mit Sprengstoff präparierte Drohne war am Abend des 4. August im Sicherheitsbereich des Flughafens zwischen ukrainischen Frachtmaschinen entdeckt worden.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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