Steinbrück kritisiert Ehegattensplitting als ungerecht

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat die Steuervorteile für Ehepaare als ungerecht kritisiert und für den Fall seines Wahlsiegs eine Reform angekündigt. Das Ehegattensplitting bevorzuge hohe Einkommen, sagte er am Montag.
| dpa
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SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat die Steuervorteile für Ehepaare als ungerecht kritisiert und für den Fall seines Wahlsiegs eine Reform angekündigt. Das Ehegattensplitting bevorzuge hohe Einkommen, sagte er am Montag bei einem Wahlkampfauftritt in Würzburg.

Würzburg  –  „Die in den mittleren Einkommen und den unteren haben davon nichts.“ Das von der CDU geplante Familiensplitting würde diesen Effekt noch verstärken, kritisierte Steinbrück. Mehrere SPD-geführte Länder hatten vergangene Woche eine Initiative des Bundesrates gegen das Ehegattensplitting angekündigt, das Doppelverdiener mit unterschiedlich hohen Einkommen entlastet. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat das Splitting-Modell verteidigt: Eine Abschaffung werde es mit der Union nicht geben. Der sozialdemokratische Kanzlerkandidat wiederholte bei der Kundgebung auf dem Würzburger Viehmarktplatz den Vorwurf der Tatenlosigkeit gegen die schwarz-gelbe Koalition. Merkels Kabinett sei die die „tatenloseste, zerstrittenste, aber vollmundigste Regierung seit der Wiedervereinigung“.

 

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