Schulz' erste Tage: Läuft bei ihm

Martin Schulz hat seine erste Woche als SPD-Kanzlerkandidat hinter sich - AZ-Redakteur Clemes Hagen über den Eindruck, den der neue starke Sozialdemokrat hinterlässt.
| Clemens Hagen
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Schulz ist ein brillanter Rhetoriker, im Kanzleramt darf man sich mit Fug und Recht ein wenig Sorgen machen, meint AZ-Redakteur Clemens Hagen.
dpa/AZ Schulz ist ein brillanter Rhetoriker, im Kanzleramt darf man sich mit Fug und Recht ein wenig Sorgen machen, meint AZ-Redakteur Clemens Hagen.

Martin Schulz hat seine erste Woche als SPD-Kanzlerkandidat hinter sich - AZ-Redakteur Clemes Hagen über den Eindruck, den der neue starke Sozialdemokrat hinterlässt.

Der Deutsche ist ein Gewohnheitstier. Restaurant, Automarke, Urlaubsziel – nur keine Experimente. Auch in der Politik ist das so. Zumindest meist. 16 Jahre lang war Helmut Kohl Kanzler, zwölf Jahre lang ist es Bundeskanzlerin Angela Merkel. Aber zwischen den christdemokratischen Regentschaften war – genau! – die "Gerd-Show" auf Sendung, sieben Jahre Sozialdemokratie mit Gerhard Schröder.

Jetzt, so hat man das Gefühl, geht wieder mal ein solcher Ruck Richtung SPD durchs Land, zumindest ein Ruckchen. Merkel-Herausforderer Martin Schulz hat einen prima Start hingelegt: mitreißend vor den Genossen im Willy-Brandt-Haus, auf Augenhöhe mit Merkel in ersten Umfragen, eloquent bei Anne Will, mit Heiligenschein auf dem Spiegel-Titel. Läuft bei ihm!

So gut, dass sie sich im Kanzleramt Sorgen machen sollten. Zumindest ein bisschen, ist ja noch viel Zeit bis zur Wahl. Aber einfach wird es der brillante Rhetoriker Schulz der Amtsinhaberin nicht machen.

So viele Neueintritte wie sonst in drei Wochen: Der Schulz-Effekt

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