Raus aus dem Landtag: Dämpfer für die FDP

 Nach vielen schmerzhaften Wahlniederlagen hatte sich die FDP seit 2012 eigentlich wieder gefangen. Bei der Bayern-Wahl setzte es nun einen schweren Dämpfer.
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Lange Gesichter bei der Bayern-FDP: Landesvorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und der Spitzenkandidat Martin Zeil.
dpa Lange Gesichter bei der Bayern-FDP: Landesvorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und der Spitzenkandidat Martin Zeil.

Nach vielen schmerzhaften Wahlniederlagen hatte sich die FDP seit 2012 eigentlich wieder gefangen. Bei der Bayern-Wahl setzte es nun einen schweren Dämpfer.

München - Die Liberalen, die bisher an der Regierung beteiligt waren, verpassten klar den Einzug in den Landtag. Die Liberalen mussten nach dem großen Wahlerfolg von 14,6 Prozent bei der Bundestagswahl im September 2009 schwere Verluste hinnehmen. Seit März 2011 flogen sie aus den Länderparlamenten in Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und dem Saarland. In ihrem Stammland Baden-Württemberg verloren die Freidemokraten die Beteiligung an der Regierung.

Gemeinsam mit der CDU regiert die FDP derzeit in Hessen und Sachsen. Wieder aufwärts ging es seit Mai 2012: In Schleswig-Holstein wurde die schwarz-gelbe Koalition zwar abgewählt, die FDP erreichte aber 8,2 Prozent. Eine Woche später punktete die FDP auch in Nordrhein-Westfalen und schaffte 8,6 Prozent. Im Januar 2013 fuhr die FDP in Niedersachsen mit 9,9 Prozent sogar ein Rekordergebnis ein. Die schwarz-gelbe Koalition wurde aber trotzdem abgewählt.

Mit Krisen und ihrer Bewältigung kennt man sich in der FDP aus. In den vier Jahren nach der Bundestagswahl 1998 scheiterte die Partei bei zehn Wahlen an der Fünf-Prozent-Hürde. Auf Bundesebene hat sie die Sperrklausel bislang immer überwunden.

 

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