Neuer Bundestag: Wir schauen genau hin

Der AZ-Chefredakteur Michael Schilling über die AfD im Bundestag. Es mag für viele Menschen, für überzeugte Demokraten, schmerzhaft
| Michael Schilling
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"Wir werden nichts verschweigen – aber auch nichts skandalisieren." Der AZ-Chefredakteur über die AfD im Bundestag.
Kay Nietfeld/dpa "Wir werden nichts verschweigen – aber auch nichts skandalisieren." Der AZ-Chefredakteur über die AfD im Bundestag.

Der AZ-Chefredakteur Michael Schilling über die AfD im Bundestag.

Es mag für viele Menschen, für überzeugte Demokraten, schmerzhaft sein, Alice Weidel und Alexander Gauland in der ersten Reihe des Bundestages zu sehen. Sie, wir alle werden uns daran gewöhnen müssen. Die AfD mag demokratisch gewählt sein; demokratisch geprägt ist sie nicht. Sie duldet Fremdenhass und Naziparolen in ihren Reihen, sie schürt Vorurteile gegen Muslime und ist Heimat für Hetzer vom Schlage Björn Höckes.

Deshalb werden die AZ und ihre Berlin-Korrespondenten genau hinschauen, wie sich die AfD im Bundestag geriert. Wir werden nichts verschweigen – aber auch nichts skandalisieren: Die Provokation, verbunden mit der Hoffnung auf ein möglichst großes mediales Echo, gehört ja längst zur DNA dieser Partei und hat ihr erst in die Parlamente verholfen. Die AZ wird ihr nicht mit Hysterie begegnen, sondern mit journalistischer Distanz. Sobald es Anlass zur Kritik gibt, werden wir sie üben.

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