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Neue Ampel-Koalition: Kein Schönwetter-Bündnis

AZ-Korrespondent Torsten Henke über den Koalitionsvertrag der Ampel.
| Torsten Henke
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Alle Achtung, sie haben es geschafft, die Ampel-Verhandler, gut acht Wochen nach der Bundestagswahl liegt der rot-grün-gelbe Koalitionsvertrag auf dem Tisch. Aller Voraussicht nach wird also die Weihnachtsansprache der neue Bundeskanzler Olaf Scholz halten und nicht, wie von vielen prophezeit, Angela Merkel.

Mit der Art und Weise, wie das Dokument zustande gekommen ist, haben SPD, Grüne und FDP schon einmal neue Maßstäbe gesetzt, und es ist zu hoffen, dass die Regierungsarbeit in den nächsten Jahren ebenso reibungslos und professionell funktioniert wie die Verhandlungen.

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Koalitionsvertrag: Trophäen für jede der drei Parteien

Der Vertrag ist jedenfalls eine solide Grundlage. Er löst keine Begeisterungsstürme aus, bei niemandem. Doch er sichert jeder der drei Parteien die Trophäen, die sie braucht, um vor ihre Mitglieder und Wähler zu treten.

Doch selbst, wenn die Republik am Mittwoch in zufriedene Gesichter blickte: Ein Schönwetter-Bündnis wird die Ampel nicht. Das haben schon Scholz' einleitende Worte zur Corona-Pandemie deutlich gemacht. Die ersten Bewährungsproben werden nicht lange auf sich warten lassen.

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