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Nancy Pelosis Taiwan-Trip: Ein kurzer Triumph

Der AZ-Korrespondent über Pelosis Taiwan-Trip.
| Torsten Henke
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Ja, manchmal will man dem anderen einfach zeigen, was eine Harke ist. Selbst, wenn man weiß, dass es unangenehme Konsequenzen haben könnte. Das kurze Triumphgefühl scheint ein Risiko wert zu sein. Mitunter ist es das jedoch nicht, und man muss feststellen, dass man etwas losgetreten hat, was sich nicht mehr kontrollieren lässt.

Nancy Pelosi hat gezeigt: Die USA lassen sich nicht einschüchtern

Es ist zu hoffen, dass es Nancy Pelosi, der demokratischen Sprecherin des US-Repräsentantenhauses und Nummer drei der politischen Hierarchie Washingtons, nicht genauso geht nach ihrem Besuch in Taipeh. Sie hat gezeigt: Die Vereinigten Staaten lassen sich nicht einschüchtern. Doch der Preis dafür könnte unermesslich hoch sein. Nicht nur für Amerika.

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Taiwan, das die Chinesen als abtrünnige Provinz betrachten, die mit militärischer Gewalt wieder unter ihre Knute genommen werden muss, ist seit Jahrzehnten Gegenstand eines weitgehend eingefrorenen Konflikts. Niemand sollte daran interessiert sein, dass er sich ausgerechnet jetzt zuspitzt.

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