Lawrow weist Vorwürfe der Einmischung in Deutschland zurück

Russland hat sich entschieden gegen Vorwürfe zur Wehr gesetzt, sich in die deutsche Politik einzumischen.
| dpa
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Hamburg - Gegen die Vorwürfe, sich in die deutsche Politik einzumischen, hat sich Russland entschieden zur Wehr gesetzt. Außenminister Sergej Lawrow verwies in Hamburg auf eine angebliche Äußerung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die solche Kritik selbst als "kompletten Unsinn" zurückgewiesen habe. "Dem habe ich nichts hinzufügen." Zugleich hielt er deutschen Medien vor, eine "Speerspitze der russlandfeindlichen Bewegung" zu sein.

Lawrow bezog sich auf Berichte, wonach Russland vor der Bundestagswahl 2017 gezielt Einfluss auf die deutsche Innenpolitik zu nehmen versucht. Der Außenminister klagte darüber, dass er selbst von einer deutschen Zeitung als "Kriegsverbrecher" bezeichnet worden sei. "Das überlasse ich dem Gewissen der deutschen Medien, die in Bezug auf Russophobie führend auf dem Planeten sind."

Kein gemeinsames Schluss-Kommunique: OSZE-Ministertreffen in Hamburg geht zu Ende

Lawrow nimmt in Hamburg an einem Treffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) teil. Am Freitag traf er erneut mit Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) zusammen.

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