Kommentar

Koalitionsgespräche: Auf der Rasierklinge

Der AZ-Korrespondent über den Beginn der Koalitionsverhandlungen.
| Torsten Henke
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
3  Kommentare Artikel empfehlen

Nichts ist beschlossen, bevor alles beschlossen ist: Mit dieser Devise sind die Emissäre von SPD, Grünen und FDP am Donnerstag in die Koalitionsverhandlungen gegangen. Das heißt: Dass es wirklich zu einem Ampel-Bündnis kommen wird, ist keineswegs garantiert. Zwar ist der Erfolgsdruck gewaltig, doch auch die Hürden sind hoch.

Olaf Scholz ist nur eins der zwei SPD-Gesichter

Was nicht zuletzt daran liegt, dass die SPD zwei Gesichter hat, von denen nur eines das von Olaf Scholz ist. Die SPD-Linke, die ihren Einfluss bei der Bundestagswahl ausgebaut hat, erwartet soziale Gerechtigkeit. Eine Vermögensteuer und eine Bürgerversicherung. Klar, jeder muss Kompromisse machen, auch die fast 40 Jusos in der neuen SPD-Bundestagsfraktion. Verlangt Scholz seiner Partei aber zu viel ab, könnte seine Kanzlerschaft ein permanenter Ritt auf der Rasierklinge werden.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 3  Kommentare – mitdiskutieren Artikel empfehlen
3 Kommentare
Artikel kommentieren