Kein Rückkehrrecht auf Vollzeit - SPD greift Merkel an

Nach dem Scheitern des geplanten Rückkehrrechts von einer Teilzeit- auf eine Vollzeitstelle greift die SPD Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an.
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Eine Verkäuferin in einer Bäckerei. Vor allem Frauen sind in einer Teilzeitbeschäftigung.
Jan Woitas/dpa Eine Verkäuferin in einer Bäckerei. Vor allem Frauen sind in einer Teilzeitbeschäftigung.

Berlin - "Frau Merkel blockiert Verbesserungen für Frauen am Arbeitsmarkt, wenn es darauf ankommt", sagte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig der "Passauer Neuen Presse". "Für viele Frauen ist die Teilzeitarbeit eine Sackgasse. Denn viele Frauen möchten zwar ihre Stundenzahl erhöhen, stecken aber fest." Das habe Auswirkungen auf das Gehalt und auf die Rente.

Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hatte am Dienstag in Berlin berichtet, dass die geplante Regelung nicht mehr ins Kabinett kommen werde. Das habe ihr das Kanzleramt mitgeteilt. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz beklagte einen Bruch der Koalitionsvereinbarung von Union und SPD. Auch er gab der Bundeskanzlerin die Schuld dafür.

Lesen Sie hier: Geplantes Rückkehrrecht aus Teilzeit in Vollzeit gescheitert

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