Günther Oettinger soll EU-Haushaltskommissar werden

Die aktuelle EU-Kommissarin Kristalina Georgiewa geht zur Weltbank. Jetzt soll Öettinger den Posten übernehmen.
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Günther Oettinger bekommt einen neuen Posten.
dpa Günther Oettinger bekommt einen neuen Posten.

Die aktuelle EU-Kommissarin Kristalina Georgiewa geht zur Weltbank. Jetzt soll Öettinger den Posten übernehmen.

Brüssel -  Der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger soll die Ressorts für Haushalt und Personal übernehmen. Grund ist der Abgang der bulgarischen EU-Kommissarin, Kristalina Georgiewa, die bisher für diese Bereiche zuständig war, wie die Brüsseler Behörde am Freitag mitteilte. Georgiewa wird Geschäftsführerin der Weltbank. Sie werde im neuen Jahr nach Washington gehen, teilte sie mit.

Auf Georgiewa soll nun ein anderer bulgarischer Politiker nachfolgen, der noch bestimmt werden muss. Ob Oettinger längerfristig die Zuständigkeiten für Haushalt und Personal behält, war vorerst unklar. Dies dürfte auch von Profil und Vorkenntnissen des nächsten bulgarischen EU-Kommissars abhängen, hieß es in Brüssel. Jedes Land ist im Leitungsgremium der Behörde mit einem eigenen Kommissar vertreten.

Günther Oettinger fällt mit einer unschönen Rede auf

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker erklärte sich tief betrübt über den Abgang Georgiewas. Er betonte, Oettinger stehe nach Erfahrung und protokollarischer Rangfolge unter den EU-Kommissaren auf dem ersten Platz. "Als ehemaliger Ministerpräsident von Baden-Württemberg, einem der größten Länder in Deutschland (...) kann er auf umfassende politische Erfahrung und ein gutes Netzwerk an Kontakten ins Europäische Parlament, die Mitgliedsstaaten und die Regionen Europas zurückgreifen." Vor seiner aktuellen Position als EU-Kommissar für Digitalwirtschaft war Oettinger EU-Energiekommissar.

Georgiewa kann auf eine Karriere in internationalen Organisationen zurückblicken. Zuletzt war sie als mögliche nächste UN-Generalsekretärin im Gespräch. Der Posten ging dann aber an den ehemaligen portugiesischen Ministerpräsidenten António Guterres.

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