Flüchtlinge: CSU fordert Zurückweisung schon an der Grenze

Die CSU drängt die CDU von Kanzlerin Angela Merkel weiter zu einem Stopp-Signal für Flüchtlinge und fordert eine Zurückweisung schon an der Grenze.  
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CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer sagte am Mittwoch vor Journalisten in Berlin, Schutz und Kontrolle der Landesgrenze seien «auch ohne Zaun» möglich.
dpa CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer sagte am Mittwoch vor Journalisten in Berlin, Schutz und Kontrolle der Landesgrenze seien «auch ohne Zaun» möglich.

Die CSU drängt die CDU von Kanzlerin Bundeskanzlerin Angela Merkel weiter zu einem Stopp-Signal für Flüchtlinge und fordert eine Zurückweisung schon an der Grenze.

BerlinCSU-Generalsekretär Andreas Scheuer sagte am Mittwoch vor Journalisten in Berlin, Schutz und Kontrolle der Landesgrenze seien "auch ohne Zaun" möglich.

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Es sei klar verabredet worden, dass die europäischen und internationalen Maßnahmen zur Reduzierung der Flüchtlingszahlen bis Jahresende stehen müssten. "Ansonsten müssen wir auch an nationale Maßnahmen denken. Andere EU-Staaten wie Schweden sind längst soweit. Die grüne Grenze lässt sich auch ohne Zaun wirksam schützen." Mit Blick auf die CSU-Forderung nach einer Obergrenze für Flüchtlinge nannte Scheuer weiterhin keine Zahl. Dafür sei es noch zu früh.

Scheuer versicherte, CSU-Chef Horst Seehofer freue sich auf seinen Gastauftritt beim CDU-Parteitag Mitte Dezember in Karlsruhe. Seehofer und Merkel hätten sich nach dem CSU-Parteitag in München ausgesprochen. Merkel war von Seehofer auf der Bühne nach Ansicht vieler Unionsanhänger wie ein Schulmädchen abgekanzelt worden.

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