CDU-Spitze: Der Selbstfindungstrip

AZ-Korrespondent Torsten Henke zur Debatte um eine neue CDU-Spitze.
| Torsten Henke
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Möglicherweise bleibt in der CDU kein Stein auf dem anderen. Jetzt bringt die Partei-Vize Silvia Breher sogar eine Doppelspitze ins Spiel. Was in anderen Parteien gang und gäbe ist, wäre für die Christdemokraten revolutionär. Fraglich, ob ein solches Modell das Richtige für die CDU wäre. Selbst bei den Grünen Annalena Baerbock und Robert Habeck, deren Doppelspitze als Musterbeispiel für harmonische Machtteilung galt, sind Risse sichtbar geworden.

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Viel spricht dafür, dass ein starker Vorsitzender oder eine Parteichefin die bessere Lösung für die CDU ist. Doch wer sollte das sein? Warum nicht die Mitglieder befragen? Weil das nicht das beste Ergebnis garantiert. Denn die Basis ist kein Spiegel der Wählerschaft, auf die die Partei angewiesen ist. Aus einem Mitgliederentscheid würde wohl Friedrich Merz als Sieger hervorgehen. Und der steht wirklich nicht für einen Neuanfang.

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