Brüderle mahnt FDP nach Kubicki-Attacke zur Geschlossenheit

Der FDP-Fraktionsvorsitzende Rainer Brüderle hat die Liberalen nach den Attacken Wolfgang Kubickis gegen Parteichef Philipp Rösler zur Geschlossenheit aufgerufen.
| dpa
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Berlin - "Ich rate allen: Bleibt gelassen und konzentriert Euch auf den politischen Gegner", sagte Brüderle der Koblenzer "Rhein-Zeitung" (Freitag). Kubicki selbst verteidigte seine Kritik am Zustand der Partei als "Denkanstöße". Auch sei Rösler nicht allein verantwortlich für die Krise, sagte er am Donnerstag der NDR Welle Nord.

Mit seiner Forderung nach einer Neuausrichtung der FDP und unverhohlener Kritik an Rösler hatte Kubicki am Mittwoch in einem "Stern"-Interview teils heftigen Widerspruch in den eigenen Reihen ausgelöst. Brüderle betonte, es sei besser, miteinander als übereinander zu reden. Spekulationen über einen möglichen Wechsel an die Parteispitze im nächsten Jahr erteilte er eine Absage: "Der Bundesvorsitzende Philipp Rösler hat vor zwei Wochen eindeutig erklärt, dass er beim nächsten Bundesparteitag als Vorsitzender wieder kandidieren will. Damit ist zu dieser Debatte alles gesagt."

Kubicki verteidigte seine Gedankenspiele über eine Ampel-Koalition mit SPD und Grünen. Er verlangte, die FDP müsse strategisch und taktisch darüber nachdenken, wie sie aus dem Jammertal wieder herauskomme. Dass sie in Umfragen bei 4 oder 5 Prozent verharre, müsse an den Themen liegen, die sie nicht besetze, oder an den Fragen, die sie falsch beantworte. Die Kritik an seinen Äußerungen zum Zustand der Bundespartei habe ihn teilweise überrascht.

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