Berliner CDU attackiert Müller wegen Allert

Nachdem Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller öffentlich die Entlassung von Lasego-Chef Franz Allert gefordert hatte, spricht die CDU jetzt von einer "öffentlichen Hinrichtung" und kritisiert ihn scharf.
| az/dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Flüchtlingsamts-Chef Franz Allert ist zurückgetreten.
dpa Flüchtlingsamts-Chef Franz Allert ist zurückgetreten.

Berlin - Die in Berlin mitregierende CDU hat das Vorgehen des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD) gegen den Flüchtlingsamts-Chef Franz Allert scharf kritisiert.

CDU-Fraktionsvize Stefan Evers sprach am Donnerstag im Inforadio des RBB von einer "öffentlichen Hinrichtung".

Müller hatte angesichts der anhaltenden chaotischen Zustände vor dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) am Donnerstagabend im RBB öffentlich die Entlassung Allerts gefordert. Dieser war kurz danach zurückgetreten.

 

Lageso bekommt Flüchtlingslage nicht in den Griff

 

"Das hätte man nicht so machen müssen", sagte Evers. Viel wichtiger als ein solches "Randproblem" sei es, die personellen Strukturen für das neue Amt für Flüchtlingsangelegenheiten so rasch wie möglich zu schaffen. Das Lageso ist in Berlin zuständig für die Registrierung der Asylbewerber, für ihre medizinische Erstversorgung, das Zuweisen in Notunterkünfte und die Ausgabe von Taschengeld. Die Behörde bekommt diese Aufgaben seit Monaten nicht in den Griff. Das Gelände ist hoffnungslos überfüllt. Hunderte Flüchtlinge stehen tagelang draußen in der Kälte oder in beheizten Zelten an.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren