Barley soll Familienministerin werden

SPD-Generalsekretärin Katarina Barley soll nach dpa-Informationen neue Bundesfamilienministerin werden. Barley solle Manuela Schwesig nachfolgen, die Ministerpräsidentin in Mecklenburg-Vorpommern werden soll, hieß es am Dienstag aus mehreren SPD-Quellen übereinstimmend.
| dpa
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Soll neue Bundesfamilienministerin werden: SPD-Generalsekretärin Katarina Barley.
Lino Mirgeler/dpa Soll neue Bundesfamilienministerin werden: SPD-Generalsekretärin Katarina Barley.

SPD-Generalsekretärin Katarina Barley soll nach dpa-Informationen neue Bundesfamilienministerin werden.

Berlin - Barley solle Manuela Schwesig nachfolgen, die Ministerpräsidentin in Mecklenburg-Vorpommern werden soll, hieß es am Dienstag aus mehreren SPD-Quellen übereinstimmend. Sollte Barley die Gelegenheit wahrnehmen, Ministerin zu werden, muss SPD-Chef Martin Schulz einen neuen Generalsekretär finden.

Wie die "Saarbrücker Zeitung" (Mittwochausgabe) erfuhr, könnte der Vorsitzende der NRW-Landesgruppe im Bundestag, Achim Post, ihr Nachfolger im Parteiamt werden. Der 58-jährige Post gehört bereits zum Beraterstab von Schulz. Beide kennen sich gut. In der SPD-Zentrale war Post seit 1999 zuständig für internationale Beziehungen und seit 2002 stellvertretender Bundesgeschäftsführer.

Die Aufgabe im Willy-Brandt-Haus ist herausfordernd. Nach drei verlorenen Landtagswahlen und dem Abrutschen in den Umfragen auf 25 Prozent steht die SPD vier Monate vor der Bundestagswahl unter Druck.

Endgültig entschieden seien die Personalien aber noch nicht, verlautete aus der SPD-Zentrale, dem Willy-Brandt-Haus. Eine zeitnahe Lösung werde angestrebt. Am frühen Nachmittag tagt die SPD-Bundestagsfraktion. An der Sitzung wird der SPD-Vorsitzende Schulz teilnehmen.

Der Kanzlerkandidat sagte in Berlin, zu den Nachfolge-Fragen werde er sich aus Respekt vor dem erkrankten Ministerpräsidenten Erwin Sellering (SPD) zu einem späteren Zeitpunkt äußern. Sellering hatte zuvor überraschend seinen Rückzug als Regierungschef von Mecklenburg-Vorpommern aus gesundheitlichen Gründen angekündigt. Schwesig wurde am Nachmittag zu einer Sitzung der SPD-Landtagsfraktion erwartet.

Lesen Sie hier: Sellering tritt zurück - Schwesig soll Ministerpräsidentin werden

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