Aiwanger sieht "Fifty-Fifty"-Chance für Einzug in Bundestag

Der Chef der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, sieht eine "Fifty-Fifty"-Chance, dass seine Partei bei der Bundestagswahl im September in den Bundestag einzieht. "Sollte der Sprung nach Berlin klappen, werde ich dort mit Freude mein Amt antreten", sagte Bayerns Vize-Ministerpräsident am Samstag dem Radiosender B5 aktuell. Es gebe genügend Kandidaten in seiner Partei, die ihn als Wirtschaftsminister in Bayern beerben könnten. Namen wolle er aber nicht nennen, "das wäre natürlich ungeschickt". Derzeit liege die Partei in bundesweiten Umfragen bei rund drei Prozent.
| dpa
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Hubert Aiwanger (Freie Wähler) spricht bei einer Veranstaltung.
Hubert Aiwanger (Freie Wähler) spricht bei einer Veranstaltung. © Matthias Balk/dpa/Archivbild
München

Die Freien Wähler treffen sich am Samstag in Nürnberg zu ihrer Landesversammlung. Dort soll Aiwanger erneut zum Landesvorsitzenden gewählt werden - Gegenkandidaten gibt es nicht. Der 50-Jährige ist seit 2006 Chef des Landesverbandes, seit 2008 ist er Mitglied des Landtags und seit 2010 auch Bundesvorsitzender der Freien Wähler.

© dpa-infocom, dpa:210611-99-956452/3

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