Aigner, Söder, Spaenle: Seehofer kürt Superminister

Seehofers Kabinett nimmt Form an: Ilse Aigner wird Wirtschaftsministerin und Vize-Ministerpräsidentin, Markus Söder wird Finanz- und Heimatminister, Ludwig Spaenle soll Kultusminister bleiben.
| az/dpa
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MünchenBayerns Ministerpräsident Horst Seehofer baut die Staatsregierung um: Bei der Kabinettsbildung gibt der CSU-Chef drei Ministern eine herausgehobene Stellung:

Die oberbayerische CSU-Bezirksvorsitzende Ilse Aigner wird Wirtschaftsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin. Markus Söder wird Finanz- und Heimatminister mit Außenstelle in Nürnberg, wie die Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch aus Parteikreisen erfuhr. Der bisherige Kultusminister Ludwig Spaenle wird künftig auch für die Wissenschaft zuständig sein – damit verwaltet Spaenle allein künftig mehr als ein Drittel der bayerischen Staatsausgaben.

 

Bei einer CSU-Fraktionssitzung in München sollen die Entscheidungen am Nachmittag bekanntgegeben werden. Auch die „Bild“-Zeitung berichtete über die Kabinettsliste.

Die bisherige Sozialministerin Christine Haderthauer wird neue Chefin der Staatskanzlei. Die bisherige Justizministerin Beate Merk verliert an Einfluss und wird Europaministerin – seit jeher der am wenigsten bedeutende Ministerposten in der Staatsregierung. Als neuer Justizminister rückt der Unterfranke Winfried Bausback in die Staatsregierung auf.

Das Sozialressort übernimmt die bisherige Europaministerin Emilia Müller. Der Bereich Gesundheit wird aus dem Umweltministerium ausgegliedert und von Melanie Huml übernommen, die von der Staatssekretärin zur Ministerin befördert wird. Marcel Huber bleibt Umweltminister, Helmut Brunner bleibt Agrarminister und Joachim Herrmann Innenminister.

 

 

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