Tote und Verkehrs-Chaos: Horror-Unwetter in NRW

Nach der Hitzewelle hat in Nordrhein-Westfalen ein Unwetter getobt. Fünf Menschen kamen dabei ums Leben. Bei der Bahn und am Flughafen kam es zu Verspätungen.
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Blitze zucken am Himmel über Algermissen im Landkreis Hildesheim. Kleines Foto: Im Dorf Messinghausen bei Brilon (Nordrhein-Westfalen) hat ein Unwetter mit Hagel und Starkregen die Dorfstraße in eine Schlamm-Piste verwandelt.
dpa 17 Blitze zucken am Himmel über Algermissen im Landkreis Hildesheim. Kleines Foto: Im Dorf Messinghausen bei Brilon (Nordrhein-Westfalen) hat ein Unwetter mit Hagel und Starkregen die Dorfstraße in eine Schlamm-Piste verwandelt.
Äste liegen in Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) nach einem Unwetter auf einem Auto.
dpa 17 Äste liegen in Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) nach einem Unwetter auf einem Auto.
Von dem Wagen ist gerade mal das Nummernschild zu sehen...
dpa 17 Von dem Wagen ist gerade mal das Nummernschild zu sehen...
Beim schwersten Unwetter in Nordrhein-Westfalen seit Jahren sind am 09.06.2014 mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen.
dpa 17 Beim schwersten Unwetter in Nordrhein-Westfalen seit Jahren sind am 09.06.2014 mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen.
Was aussieht wie ein sehr großer Haufen Gartenabfall ist eigentlich ein Auto. Der Wagen wurde bei dem Sturm unter Ästen begraben.
dpa 17 Was aussieht wie ein sehr großer Haufen Gartenabfall ist eigentlich ein Auto. Der Wagen wurde bei dem Sturm unter Ästen begraben.
Ein Mann geht mit seinem Rollator in Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) nach dem Mega-Unwetter über eine Straße.
dpa 17 Ein Mann geht mit seinem Rollator in Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) nach dem Mega-Unwetter über eine Straße.
Ein Baum ist wegen des starken Unwetters in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) auf ein Gartenhaus gestürtzt (hinter der Hecke), in dem sechs Menschen Zuflucht gesucht hatten.
dpa 17 Ein Baum ist wegen des starken Unwetters in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) auf ein Gartenhaus gestürtzt (hinter der Hecke), in dem sechs Menschen Zuflucht gesucht hatten.
Feuerwehrleute arbeiten an einem Hang, hinter dem ein Baum auf ein Gartenhaus gestürtzt war und drei Menschen töte.
dpa 17 Feuerwehrleute arbeiten an einem Hang, hinter dem ein Baum auf ein Gartenhaus gestürtzt war und drei Menschen töte.
Eine Leiche wird von Feuerwehrleuten und Bestattern abtransportiert.
dpa 17 Eine Leiche wird von Feuerwehrleuten und Bestattern abtransportiert.
Unwetter und Gewitter in in Teilen Nordrhein-Westfalens: Die Bilder.
dpa 17 Unwetter und Gewitter in in Teilen Nordrhein-Westfalens: Die Bilder.
Im Dorf Messinghausen bei Brilon (Nordrhein-Westfalen) hat ein Unwetter mit Hagel und Starkregen die Dorfstraße in eine Schlamm-Piste verwandelt. Von einem Berg waren Geröll und Schlamm in das Dorf gespült worden.
dpa 17 Im Dorf Messinghausen bei Brilon (Nordrhein-Westfalen) hat ein Unwetter mit Hagel und Starkregen die Dorfstraße in eine Schlamm-Piste verwandelt. Von einem Berg waren Geröll und Schlamm in das Dorf gespült worden.
Meteorologen gehen davon aus, dass auch am Dienstag Gewitterwolken über Deutschland ziehen werden.
dpa 17 Meteorologen gehen davon aus, dass auch am Dienstag Gewitterwolken über Deutschland ziehen werden.
Unwetter und Gewitter in in Teilen Nordrhein-Westfalens: Die Bilder.
dpa 17 Unwetter und Gewitter in in Teilen Nordrhein-Westfalens: Die Bilder.
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Nach der Hitzewelle hat in Nordrhein-Westfalen ein Unwetter getobt. Fünf Menschen kamen dabei ums Leben. Bei der Bahn und am Flughafen kam es zu Verspätungen.

Düsseldorf – Nach der Rekordhitze an den Pfingsttagen haben am späten Montag in Teilen Nordrhein-Westfalens heftige Unwetter gewütet. In Düsseldorf, Köln und Essen kamen nach offiziellen Angaben insgesamt fünf Menschen ums Leben. In vielen Gegenden waren Straßen wegen umgestürzter Bäume unpassierbar, auch der Bahn- und Flugverkehr war eingeschränkt. Die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk rückten zu zahlreichen Einsätzen aus, allein in Essen zählte die Feuerwehr fast 1200 Einsätze.

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In Düsseldorf kamen drei Menschen ums Leben. Wie örtliche Medien unter Berufung auf die Feuerwehr berichteten, starben sie, als ein Baum auf ein Gartenhaus stürzte, in dem sie Schutz gesucht hatten. Demnach wurden bei dem Unglück auch mehrere Menschen verletzt.

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In Köln wurde ein Radfahrer von einem umstürzenden Baum erschlagen. Wie die Polizei mitteilte, zog sich der etwa 50-jährige Mann "schwerste Verletzungen zu, denen er noch am Unglücksort erlag". Der etwa 20 Meter hohe Baum wurde demnach vermutlich von einem Blitz getroffen.

Die Feuerwehr in Essen teilte mit, ein 49 Jahre alter Mann sei auf der Straße zusammengebrochen und gestorben. Wiederbelebungsmaßnahmen seien erfolglos geblieben. Berichten zufolge beteiligte sich der Mann an Aufräumarbeiten, als er kollabierte.

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Die Deutsche Bahn teilte mit, es gebe "schwere Behinderungen" im Schienenverkehr. Zahlreiche Strecken seien gesperrt, es seien "große Verspätungen" zu erwarten. Am Flughafen Düsseldorf starteten und landeten viele Maschinen verspätet, einige Flüge wurden annulliert.

Die Feuerwehr berichtete auch von mehreren Verletzten sowie von Blitzeinschlägen in Häuser und Bäume. Vielfach wurden Autos beschädigt oder Dächer abgedeckt. Aus Ratingen hieß es, die Feuerwehr habe zunächst das Gerätehaus freischneiden müssen, um ausrücken zu können.

Das Unwetter zog in der Nacht in Richtung Nordosten weiter. Der Deutsche Wetterdienst warnte vor Blitzschlägen, Hagel, orkanartigen Böen und Starkregen. Als Gefahren wurden unter anderem umstürzende Bäume und herabstürzende Dachziegel genannt.

Auch in Frankreich galten in der Nacht Unwetterwarnungen für 41 Départements, die am frühen Morgen abgeschwächt wurden. Die Feuerwehr und Rettungsdienste rückten nach offiziellen Angaben landesweit zu etwa 2000 Einsätzen aus.

 

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