Reich-Ranicki tot: Reaktionen und Stimmen

Politiker, Promis und Künstler trauern um Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki. Er starb am Mittwoch im Alter von 93 Jahren. Reaktionen und Stimmen zum Todesfall.
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Marcel Reich-Ranicki: Bilder aus seinem Leben
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Politiker, Promis und Künstler trauern um Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki. Er starb am Mittwoch im Alter von 93 Jahren. Reaktionen und Stimmen zum Todesfall.

Frankfurt - Marcel Reich-Ranicki ist tot. Deutschlands berühmtester Literaturkritiker starb am Mitwoch in Frankfurt im Alter von 93 Jahren.

Lesen Sie hier die Reaktionen:

TV-Entertainer Thomas Gottschalk: "Reich-Ranicki hat als Persönlichkeit mit seiner Literaturkritik eine Landschaft, die für viele Menschen grau ist, bunt gemacht. Er hat für Deutschland mehr getan als die meisten Kultur-Politiker. Mit seinen Memoiren hat er uns nichts vergessen, aber vieles vergeben.“

Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP): "Reich-Ranicki ist eine der prägenden Persönlichkeiten der deutschen Nachkriegsgeschichte“

Linkspartei-Chef Bernd Riexinger: "Ein Zeuge des letzten Jahrhunderts, ein im besten Sinn unbequemer Geist, ein großer Intellektueller."

SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel: Marcel Reich-Ranicki war ein scharfsichtiger Kritiker, ein brillanter Literaturvermittler und eine faszinierende wie vielschichtige Persönlichkeit. Deutschland verliert einen bedeutenden Publizisten und großen Menschen. Er wird uns allen fehlen“

SPD-Fraktionsvorsitzender Frank-Walter Steinmeier: "Reich-Ranicki war eine Institution gewesen. Sein Tod ist ein schwerer und schmerzlicher Verlust für das kulturelle Leben in Deutschland. Er hat als Kritiker, als Publizist und Schriftsteller die literarische Kultur des Landes über mehrere Jahrzehnte geprägt wie kein zweiter. Seine Biografie war aufs engste verknüpft mit den Irrwegen und Höhen deutscher Geschichte im 20. Jahrhundert. Er war zugleich eine moralische Instanz gewesen, die tiefen Respekt und höchste Anerkennung bei allen Menschen in Deutschland genossen hat.“

Außenminister Guido Westerwelle (FDP): „Mit Marcel Reich-Ranicki geht ein ganz Großer der deutschen Literaturkritik“. Seine stets klare Sprache hat über viele Jahrzehnte die Debatten in unserem Land bereichert, seine Liebe zur deutschen Literatur viele Menschen in unserem Land beflügelt. Dass er als junger Überlebender des Warschauer Ghettos Deutschland nie den Rücken gekehrt hat, werden wir Deutsche ihm nie vergessen.“

"FAZ"-Herausgeber Frank Schirrmacher: „Wir trauern alle, noch vor zwei Stunden habe ich ihn besucht“

ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut: "Marcel Reich-Ranicki konnte polarisieren wie wenige andere. Seinem Motto 'Die Deutlichkeit ist die Höflichkeit der Kritiker' ist er immer treu geblieben. Und das auf seine ganz besondere Art, authentisch, glaubwürdig, unverwechselbar. Mit seiner deutschen, polnischen und jüdischen Biografie war er auf eine ganz außerordentliche Weise mit der Geschichte und Kultur unseres Landes verbunden." Und weiter:

"'Das Literarische Quartett' war die erfolgreichste Büchersendung aller Zeiten, eine idealtypische Talkshow mit Kultcharakter. Wir haben Marcel-Reich-Ranicki viel zu verdanken und er wird uns allen fehlen."

DVA-Verlagsleiter Thomas Rathnow: „Mit ihm verliert die Deutsche Verlags-Anstalt einen ihrer herausragendsten Autoren. Wichtiger noch: Die Welt der Literatur verliert den bedeutendsten und einflussreichsten Kritiker und Vermittler von Literatur nach 1945“

Hans Sarpei, ehemaliger Profi-Fußballer: "Der größte Literaturkritiker verlässt die Bühne. Ich wünschte, Sie könnten auch diesen Preis nicht annehmen, lieber Marcel Reich-Ranicki!:("

Die Darmstädter Schriftstellerin Gabriele Wohmann: "Er war sehr nützlich für mein Fortkommen in der Literatur. Er hat erste Werke von ihr rezensiert und gelobt"

 

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