Prominente Rednerinnen bei Demo gegen digitale Gewalt

Prominente Frauen wie Luisa Neubauer wollen heute bei einer Demonstration in Berlin gegen sexualisierte virtuelle Gewalt sprechen. Im Zentrum steht die Solidarität mit Betroffenen.
dpa |
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Eine Demonstration gegen sexualisierte digitale Gewalt ist in Berlin geplant. (Symbolbild)
Eine Demonstration gegen sexualisierte digitale Gewalt ist in Berlin geplant. (Symbolbild) © Marcus Brandt/dpa
Berlin

Bei der Demonstration "Gegen sexualisierte digitale Gewalt - Solidarität mit allen Opfern" am Nachmittag in Berlin sollen auch prominente Frauen sprechen. Aktuell angekündigt wurden - als "Betroffene", wie es hieß - die Klimaschutzaktivistinnen Luisa Neubauer und Theresia Crone. Auftreten sollen am Nachmittag am Brandenburger Tor auch mehrere Musikerinnen, wie die Initiative "Nur Ja heißt Ja" und ein nach eigenen Angaben neu gegründetes Bündnis "Feminist Fight Club" mitteilten. Bei der Polizei wurden für 16.00 Uhr 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet.

Die Kundgebung solle angesichts der aktuellen Debatte über digitale Gewalt in Solidarität mit der Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes (44) stattfinden, hieß es.

Auch Collien Fernandes wirbt für die Demo

Hintergrund sind schwere Vorwürfe von Fernandes gegen ihren Ex-Partner, den Schauspieler Christian Ulmen, über die zuerst der "Spiegel" berichtet hatte. Ulmens Anwalt Christian Schertz kündigte rechtliche Schritte gegen die Berichterstattung an, bei der es sich "in großen Teilen um eine unzulässige Verdachtsberichterstattung" handle. Zudem würden "unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet".

Fernandes selbst warb ebenfalls für die Demonstration und schrieb bei Instagram: "Sexuelle Gewalt, physische und psychische Gewalt sind weiter verbreitet, als man ahnen mag. Sie finden statt, in der Mitte unserer Gesellschaft."

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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