Länderregierungschefs: Bodycams flächendeckend in Zügen

Nach dem gewaltsamen Tod eines Zugbegleiters in einem Regionalzug sprechen sich die Länderchefs für eine breite Einführung dieser Kleinkameras aus. Die Bodycams sollen bestimmte Eigenschaften haben.
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Dem Thema Sicherheit müsse bei der Finanzierung des ÖPNV viel Raum eingeräumt werden, sagte Ministerpräsident Schweitzer.
Dem Thema Sicherheit müsse bei der Finanzierung des ÖPNV viel Raum eingeräumt werden, sagte Ministerpräsident Schweitzer. © Michael Kappeler/dpa
Berlin

Für einen besseren Schutz von Zugpersonal plädieren die Länderregierungschefs für einen flächendeckenden Einsatz von Webcams in Deutschland. Diese Kameras sollten auch den Ton aufzeichnen können, sagte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) nach der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) in Berlin.

Bei der Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) müsse ein Schwerpunkt auf das Thema Sicherheit gelegt werden, sagte Schweitzer. "Das bedeutet auch, dass der Bund die entsprechenden Regionalisierungsmittel so gestalten muss, dass die Länder und die Kommunen dieser Aufgabe nachkommen können." 

Schweitzer ist derzeit MPK-Vorsitzender. In seinem Bundesland Rheinland-Pfalz war Anfang Februar ein Zugbegleiter in einem Regionalzug von Faustschlägen eines Fahrgastes so schwer verletzt worden, dass er später starb. Der Fall hatte bundesweit für Entsetzen gesorgt. 

Vorstoß zu Deutschlandticket mit Passbild

Schweitzer und der MPK-Co-Vorsitzende, Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), hatten sich vor den Beratungen der Länderregierungschefs mit dem Vorsitzenden der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Martin Burkert, betroffen. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident bekam in Berlin auch Unterstützung von Amtskollegen für seinen Vorstoß, das Deutschlandticket mit einem Passbild zu versehen. Das würde Ausweiskontrollen überflüssig machen, die oft Anlass für Übergriffe von Fahrgästen sind.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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