Flugzeugunfall in Moskau: De Margerie tot - Putin äußert Beileid

Nach dem tragischen Unfall-Tod von Christophe de Margerie hat Wladimir Putin sein Beileid geäußert. Der Fahrer eines Schneepflugs hatte das Flugzeug betrunken gerammt.
| dpa
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Moskau - Der Chef des französischen Ölkonzerns Total, Christophe de Margerie, ist bei einem Flugzeugunfall ums Leben gekommen. Die Maschine sei in der Nacht beim Start auf dem Moskauer Flughafen Wnukowo bei Nebel mit einem fahrenden Schneepflug zusammengeprallt, teilten die russischen Behörden am Dienstag mit. Der Fahrer des Räumfahrzeug war den Angaben nach betrunken. "Ärzten zufolge befand sich der Mann im Alkoholrausch", sagte Wladimir Markin von der Ermittlungsbehörde am Dienstag der Agentur Interfax. Kremlchef Wladimir Putin äußerte sein Beileid.

Lesen Sie hier: Total-Chef de Margerie tot: Flugzeug kracht gegen Schneepflug

Bei dem Zusammenstoß starben alle vier Insassen des Flugzeugs, darunter der Chef von Europas drittgrößtem Ölkonzern Total. Als wahrscheinlichste Ursache gelte menschliches Versagen, sagte Markin. Alle diensthabenden Fluglotsen würden zunächst als Zeugen vernommen. Noch am Dienstag sollten französische Ermittler in Moskau eintreffen.

Putins Sprecher Dmitri Peskow sagte, de Margerie habe sich stets leidenschaftlich für den Ausbau der bilateralen Beziehungen eingesetzt. Moskauer Medien zufolge hatte sich der Total-Chef am Montag nahe der Hauptstadt mit Regierungschef Dmitri Medwedew getroffen, um über Investitionen zu sprechen. Die EU und die USA haben im Streit um Russlands Politik im Ukraine-Konflikt Wirtschaftssanktionen gegen Moskau verhängt. Total ist an zahlreichen Schlüsselprojekten der Rohstoffmacht beteiligt.

 

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