Weiterhin keine Perspektive: Stadt München setzt sich für Clubs und Diskos ein

Clubs und Diskotheken durften im vergangenen Jahr nur kurz öffnen, dann folgte die nächste Corona-Welle. Eine Perspektive für die Betreiber gibt es kaum, die Stadt will helfen, wo es geht.
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Dicht an dicht tanzen, sich ausleben - ohne Gedanken an morgen (oder an eine Corona-Infektion): fast vergessene Szenen aus einem Club.
Dicht an dicht tanzen, sich ausleben - ohne Gedanken an morgen (oder an eine Corona-Infektion): fast vergessene Szenen aus einem Club. © picture alliance/dpa

München - Das Nachtleben gehört zu den Bereichen, die wohl am härtesten von der Corona-Pandemie betroffen waren und es auch weiter sind. Vor allem Clubs und Diskotheken haben es in Zeiten stetig steigender Infektionszahlen schwer.

Einen Hauch von Hoffnung gab es im vergangenen Herbst: Weil sich die Corona-Situation über den Sommer etwas beruhigt hatte, durften Clubs und Diskos in Bayern zum 1. Oktober wieder öffnen – unter strengen Corona-Auflagen. Wirklich lange konnten die Menschen dort aber nicht feiern, tanzen und trinken.

Clubs und Diskos hatten nicht lange geöffnet

Mit Inkrafttreten der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung mussten die Einrichtungen am 24. November wieder schließen. Die Clubs hatten also nicht einmal zwei Monate am Stück geöffnet! Für viele Betreiber geht es auch deshalb weiterhin um ihre Existenz, denn auch aktuell - mit der Omikron-Welle im Anmarsch - bleiben die Diskotheken bis auf Weiteres geschlossen.

Wann wieder aufgesperrt werden kann? Aktuell wohl unklarer denn je! Eine Perspektive fehlt völlig, auch weil das Ausmaß der nächsten Corona-Welle noch nicht gänzlich absehbar ist.

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Baumgärtner: Clubs sind auch Kulturorte

Auch in München macht man sich Sorgen um das Nachtleben. Bereits in der Vergangenheit gab es häufiger Runde Tische mit dem Referat für Arbeit und Wirtschaft sowie zahlreichen Vertretern der Branche, wie beispielsweise dem DEHOGA Bayern oder dem Verband der Münchner Kulturveranstalter (VDMK).

Die Stadt setzt sich laut eigener Aussage weiterhin dafür ein, dass den Betroffenen geholfen wird. Das geht aus einer Antwort auf eine gemeinsame Anfrage der grün-roten Stadtratsfraktionen hervor.

"Ich versichere Ihnen, dass sich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ich uns für die besonders hart betroffene Branche beim Freistaat einsetzen, damit die Clubs und Diskotheken wieder eine Perspektive bekommen", schreibt Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner. "Sie waren die ersten, die schließen mussten. Mit einem weiteren Lockdown werden die Clubs, die auch Kulturorte sind, mehr und mehr in ihrer Existenz bedroht."

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