Verfassungsschutz nimmt "Pegida München" ins Visier

Die fremdenfeindliche Bewegung "Pegida München" steht unter Beobachtung des Verfassungsschutzes, wie Innenminister Joachim Hermann (CSU) am Mittwoch mitteilt. Grund dafür seien Verbindungen zur rechtsextremen Szene.
| dpa/lby
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Wegen Verbindungen zur rechtsextremen Szene nimmt der Verfassungsschutz "Pegida München" in den Fokus.
dpa Wegen Verbindungen zur rechtsextremen Szene nimmt der Verfassungsschutz "Pegida München" in den Fokus.

München - Der bayerische Verfassungsschutz beobachtet seit Anfang der Woche zwei weitere Ableger der fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung in Bayern. Darüber hat Innenminister Joachim Herrmann (CSU) das Parlamentarische Kontrollgremiums des Landtags informiert. Damit haben die Verfassungsschützer nach der Nürnberger Gruppe "Nügida" nun auch "Pegida München" und "Pegida Franken" im Visier.

 

Innenminister begründet: Neue Erkenntnisse über Pegida-Führungspersonen

 

Als Begründung nannte Herrmann am Mittwoch die "jüngsten Erkenntnisse über Führungspersonen und deren Aussagen bei Demonstrationen". Damit gemeint sind die Verbindungen zur rechtsextremen Szene, ohne dass Herrmann das ausdrücklich erwähnte.

 

Lesen Sie hier: Knobloch -

 

"In keinem anderen Bundesland steht die Pegida-Bewegung dermaßen im Fokus des Verfassungsschutzes wie bei uns", sagte Herrmann. Der Hintergrund: Bei den Pegida-Kundgebungen in Bayern marschieren von Beginn an regelmäßig Rechtsextreme und Neonazis mit. Die Sicherheitsbehörden haben aber vor allem personelle und organisatorische Beziehungen auf Führungsebene von Pegida und rechtsextremen Gruppen im Blick.

 

 

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren