Exklusiv

Mehrere Flüge mussten umgeleitet werden: Polizei bestätigt Grund für Aufregung am Flughafen

Der Flugbetrieb am Flughafen München hat am Freitagabend kurzzeitig eingeschränkt werden müssen: Mehrere Flüge wurden umgeleitet. Was die Ursache dafür war.
Maximilian Neumair
Maximilian Neumair
|
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Am Flughafen München konnten am Freitagabend vier Flugzeuge zunächst nicht landen.
Am Flughafen München konnten am Freitagabend vier Flugzeuge zunächst nicht landen. © Felix Hörhager/dpa

Am Freitagabend sind vier Flüge, die am Flughafen München landen sollten, nach Nürnberg und Stuttgart umgeleitet worden. Alle vier Flüge konnten demnach im Laufe des Abends noch in München landen. Der Grund für die Einschränkungen im Regelbetrieb von 22.06 Uhr bis 22.36 Uhr waren "verdächtige Wahrnehmungen", wie der Flughafen München auf Nachfrage der AZ mitteilte.

Inwiefern Drohnen damit gemeint sind und den konkreten Auslöser für den eingeschränkten Betrieb darstellten, beantwortete der Airport nicht, sondern verwies an die Polizei. Das zuständige Polizeipräsidium Oberbayern Nord bestätigte am Montagnachmittag auf Nachfrage der AZ, dass es sich um eine "kurzzeitige Sichtung einer Drohne außerhalb des Sicherheitsbereichs des Flughafens München" handelte.

Trotz einer sofortigen Fahndung, bei der auch die Bundespolizei half, ergaben sich laut Landespolizei bislang keine konkreten Hinweise auf das Fluggerät oder dessen Piloten. 

Schauspieler Jan Josef Liefers kommt nicht nach München

Betroffen war unter anderem Schauspieler Jan Josef Liefers: Er schrieb auf Instagram, er müsse "dank Drohne am Airport München" seinen Geburtstag "am Gepäckband in Berlin mit lauter fremden Leuten" feiern.

Anzeige für den Anbieter Instagram über den Consent-Anbieter verweigert

Sichtungen von Drohnen an Flughäfen häufen sich. Auch in München: Ende vergangenen Jahres musste der Betrieb des Flughafens mehrfach wegen Drohnensichtungen gesperrt und Flüge umgeleitet werden.

Um künftig besser auf die Fluggeräte reagieren zu können, wurde im April dieses Jahres das Bayerische Drohnenkompetenz- und -abwehrzentrum in Erding eröffnet. Dort arbeiten 40 Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
0 Kommentare
Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion unserer Artikel nur 72 Stunden nach Veröffentlichung zur Verfügung steht.
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.