Unfall in Oberhaching: Hubschrauber entdeckt Verletzten auf Feldweg

Ein 18-Jähriger baut bei einer Spritztour mit Vaters Auto einen schweren Unfall und flüchtet verletzt.
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Ein Hubschrauber fliegt über einem Rettungswagen zu einem Unfallort. (Symbolbild)
Ein Hubschrauber fliegt über einem Rettungswagen zu einem Unfallort. (Symbolbild) © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

München - Der Opel Corsa hing völlig zerfetzt an einem Baum entlang der Lanzenhaarer Straße in Oberhaching. Durch die Wucht des Aufpralls waren beide Achsen des Kleinwagens abgerissen. Als ein 26-Jähriger am Samstag gegen 1 Uhr nachts den Unfall meldete, war vom Fahrer des Opels weit und breit nichts zu sehen.

Polizei und Feuerwehr mussten davon ausgehen, dass der Fahrer schwer verletzt ist und womöglich hilflos in der Dunkelheit umherirrt. Deshalb wurde ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera angefordert. Die Crew unterstützte von der Luft aus die Suchaktion nach dem Vermissten.

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Spritztour ohne Führerschein

Eine Streife fuhr zu der Wohnanschrift des Fahrzeughalters, eines 47-jährigen Verkäufers aus dem Landkreis München. Schnell stellte sich heraus, dass sich offenbar dessen 18-jähriger Sohn heimlich die Schlüssel des Wagens ausgeliehen und damit eine Spritztour unternommen hatte. Der Sohn besitzt allerdings noch keinen Führerschein.

Die Besatzung des Polizeihubschraubers fand den 18-Jährigen schließlich kurz vor 2 Uhr nachts. Er lag verletzt auf einem Feldweg in einiger Entfernung vom Autowrack. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt wegen Fahrens ohne Führerschein und Unfallflucht.

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