Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen wird erschwert

Mietwohnungen sollen nicht mehr so einfach umgewandelt werden können. Das hat das Bundeskabinett beschlossen. Eine wichtige Entscheidung - besonders für den Münchner Mietmarkt.
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Mietwohnungen sollen künftig nicht mehr so einfach in Eigentumswohnungen umgewandelt werden können. (Symbolbild)
Mietwohnungen sollen künftig nicht mehr so einfach in Eigentumswohnungen umgewandelt werden können. (Symbolbild) © Matthias Balk/dpa

München - Mietwohnungen, die zu Eigentumswohnungen gemacht werden: In München bringt das regelmäßig Mieter um ihren bezahlbaren Wohnraum. Nun hat das Bundeskabinett beschlossen, dass in Gebieten mit hohen Mieten und knappem Wohnraum - wo soll das sein, wenn nicht in München - die örtlichen Behörden einer Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen zustimmen müssen.

Bislang kann die Stadt nur in sogenannten Erhaltungssatzungsgebieten eine Umwandlung ablehnen. Die Regelung soll bis Ende 2025 gelten, heißt es vom von Horst Seehofer (CSU) geführten Bundesbauministerium. Zudem solle es Ausnahmen geben, etwa, wenn Eigentümer an Familienmitglieder zur eigenen Nutzung verkaufen.

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Simone Burger, wohnungspolitische Sprecherin der SPD im Stadtrat pocht darauf, dass die Regelung nicht aufgeweicht werden darf, sobald sich der Bundestag mit ihr befasst.

Ein Umwandlungsverbot in der ganzen Stadt wäre für die Mieter "eine große Verbesserung". Eines der größten Probleme für sie sei es, nach einer Eigenbedarfskündigung in kurzer Zeit eine neue Wohnung finden zu müssen. "Dies gleicht einer Herkules-Aufgabe."

 

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