Tochter jahrelang missbraucht: 8,5 Jahre Haft für Vater

Am Landgericht München ist das Urteil über den 46-jährigen Helmut F. gefallen: Der Kassierer hat seine Tochter in über 200 Fällen missbraucht.
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Der Angeklagte Helmut F. mit seinem Anwalt Gerhard Bink. Gegen den Vater, der seine Tochter jahrelang missbrauchte, fiel nun das Urteil des Landgerichts.
Petra Schramek Der Angeklagte Helmut F. mit seinem Anwalt Gerhard Bink. Gegen den Vater, der seine Tochter jahrelang missbrauchte, fiel nun das Urteil des Landgerichts.

München - Weil er seine leibliche Tochter über Jahre sexuell missbraucht hat, wurde der 46-jährige Kassierer Helmut F. vom Landgericht zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Mann soll sich im Jahre 2007 zum ersten Mal seiner damals sechsjährigen Tochter Karla (Name geändert) genähert haben. Der Vater hat nach Überzeugung der Ermittler das Mädchen in mindestens 286 Fällen bis hin zur Vergewaltigung missbraucht.

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Der Missbrauch hat  hauptsächlich im elterlichen Schlafzimmer der Familie in Untergiesing stattgefunden, wenn die Mutter nicht zu Hause war. Der Vater steigerte den Missbrauch von Zungenküssen bis zur Entjungferung, bei der das Mädchen zwischen sieben und neun Jahren alt gewesen sein soll. Später soll er das Mädchen mit Kleidung, Make-up, Maniküren, Friseurbesuchen und Handys bestochen haben, die Übergriffe weiter zu dulden.

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