Sturm Eberhard: Unwetterwarnung für München am Montag

Am Sonntag hat Sturmtief Eberhard für ungemütliche Stunden und einige Schäden in München gesorgt. Auch der Montag wird sehr windig, die Unwetterwarnung besteht weiter.
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Schneetreiben am Montagmorgen: Sturmtief Eberhard ist in München angekommen.
Peter Kneffel/dpa 5 Schneetreiben am Montagmorgen: Sturmtief Eberhard ist in München angekommen.
Schneetreiben am Montagmorgen: Sturmtief Eberhard ist in München angekommen.
Peter Kneffel/dpa 5 Schneetreiben am Montagmorgen: Sturmtief Eberhard ist in München angekommen.
Schneetreiben am Montagmorgen: Sturmtief Eberhard ist in München angekommen.
Peter Kneffel/dpa 5 Schneetreiben am Montagmorgen: Sturmtief Eberhard ist in München angekommen.
Reichlich Schnee gibt es zum Wochenanfang in München - auch am Montag besteht eine Unwetterwarnung.
AZ/ms, Screenshot: unwetterzentrale.de, AZ-Montage 5 Reichlich Schnee gibt es zum Wochenanfang in München - auch am Montag besteht eine Unwetterwarnung.
Die Unwetterwarnung am Sonntag bestand für den gesamten Freistaat.
Screenshot: unwetterzentrale.de 5 Die Unwetterwarnung am Sonntag bestand für den gesamten Freistaat.

München - Bereits am Sonntagmorgen warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Orkanböen in München und weiteren Teilen Bayerns.

Was folgte, waren sehr ungemütliche Stunden im Freistaat – die Orkanböen erreichten teilweise Geschwindigkeiten von mehr als 120 km/h. Die Unwetter trafen den Alpenrand, das Allgäu, die Oberpfalz und den Bayerischen Wald sowie Gegenden rund um Bayreuth. Die Meteorologen sprachen Warnungen für mehr als ein Dutzend bayerischer Landkreise aus.

München: Warnung vor starkem Unwetter

Während der DWD für München die zweithöchste von insgesamt vier Unwetterwarnstufen herausgab, ging das Online-Portal "www.unwetterzentrale.de" sogar noch eine Stufe höher und warnte von einem "starken Unwetter".

Die Unwetterwarnung am Sonntag bestand für den gesamten Freistaat.
Die Unwetterwarnung am Sonntag bestand für den gesamten Freistaat. © Screenshot: unwetterzentrale.de

Sturmbilanz für München

Die Feuerwehr war am Sonntag unzählige Male im Einsatz – oft ging es dabei um herabgestürzte Äste, die auf Straßen oder Autos flogen. Auch der S-Bahnverkehr war teilweise eingeschränkt: Auf den Linien S3 und S7 gab es Probleme, weil Bäume auf die Gleise gestürzt waren.

Sturm in Bayern: Tief Eberhard sorgt in Bayern für Chaos

Die Feuerwehr musste am Sonntag zu 150 Einsätzen wegen des Sturmtiefs ausrücken. Die Serie begann laut Feuerwehr München um 10.02 Uhr mit einem Einsatz in der Winzererstraße. Hier war ein eingetopfter Baum auf einer Dachterrasse umgefallen und drohte auf den Gehsteig zu fallen. Die Einsatzkräfte sicherten den Baum auf der Terrasse so, dass er nicht abstürzen konnte. Anschließend retteten sie fünf Baby-Eichhörnchen, die in ihrem Nest abzustürzen drohten. 

Eberhard blies so stark durch die Landeshauptstadt, dass in Giesing Dachplatten einer Kirche in der Untersbergstraße herunterfielen. Die Feuerwehrleute mussten den Bereich um die Kirche großräumig absperren. Die Besatzung eines Feuerwehrfahrzeugs entdeckte um 22.48 Uhr noch einen umgefallenen Bauzaun in der Pienzenauerstraße auf. Außerdem mussten im Stadtgebiet zahlreiche umgestürzte Bäume von Straßen und Gehwegen entfernt werden. Laut Feuerwehr gab es durch "Eberhard" keine Verletzten.

Polizei: Ampeln im Münchner Osten fallen aus

Die Münchner Polizei hatte zwischen Sonntagmorgen und Montagmorgen insgesamt 176 unwetterbedingte Einsätze, bei 122 davon gab es einen mehr oder weniger hohen Schaden. 47 "Gefahrenstellen" wurden gesichert, sieben Alarmanlagen wurden ausgelöst.

Im Osten der Stadt sind am Sonntagabend etwa 170 Ampeln ausgefallen, bei 21 davon musste der Stördienst anrücken. Der Rest funktionierte nach einem kurzen Neustart wieder.

München: Unwetterwarnung auch am Montag

Auch der Montag bleibt greislig: Der DWD warnt in München wieder vor einem "markanten Wetter" (Stufe 2). Die Unwetterwarnung mit Windböen von bis zu 85 km/h bleibt mindestens bis in den späten Nachmittag (17 Uhr) bestehen. In den Alpen soll es sogar zu orkanartigen Böen mit bis zu 110 Kilometer pro Stunde kommen, bevor der Sturm in der Nacht auf Dienstag abschwächt.

Hinzu kommt zum Wochenanfang auch noch reichlich Schnee sowie Glätte auf den Straßen. Autofahrer sollten also besonders aufpassen!

Eine Besserung des Wetters ist in den nächsten Tagen nicht in Sicht, die gesamte Woche über soll es stürmisch bleiben. Ein Ende der aktuellen Westwetterlage ist derzeit nicht in Sicht. (...) In den kommenden Tagen gibt es täglich Sturmböen und viele Schauer. Es wird aber wieder etwas milder. In der Nacht zum Montag gab es ja sogar Schnee bis ganz runter. Doch in den kommenden Tagen wird es wieder etwas milder", erklärt Meteorologe Dominik Jung vom Wetter-Portal "wetter.net".

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