Starkbier-Inflation

Starke Töne zum starken Bier: Christian Springer alias „Fonsi“ hat gestern mit einer gewohnt markigen Rede die fünfte Jahreszeit im Löwenbräukeller eröffnet. Wermutstropfen: Das Starkbier wird deutlich teurer.
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Löwenräuvorstand Jörg Lehmann mit dem "Triumphator" bei der ersten Mass Starkbier im Löwenbräukeller.
Mike Schmalz Löwenräuvorstand Jörg Lehmann mit dem "Triumphator" bei der ersten Mass Starkbier im Löwenbräukeller.

MÜNCHEN - Starke Töne zum starken Bier: Christian Springer alias „Fonsi“ hat gestern mit einer gewohnt markigen Rede die fünfte Jahreszeit im Löwenbräukeller eröffnet. Wermutstropfen: Das Starkbier wird deutlich teurer.

Eins dürfte den Triumphator-Fans die Freude am süffigen Triumphator nämlich schon vermiesen: der Preis fürs Bier. Stolze 7,90 Euro müssen die Gäste im Löwenbräukeller heuer für die Maß zahlen (der Eintritt kostet nochmal 16,50 Euro). Vor einem Jahr waren’s 7,40 Euro. Ein Plus von 50 Cent.

Eins dürfte den Triumphator-Fans die Freude am süffigen Triumphator nämlich schon vermiesen: der Preis fürs Bier. Stolze 7,90 Euro müssen die Gäste im Löwenbräukeller heuer für die Maß zahlen (der Eintritt kostet nochmal 16,50 Euro). Vor einem Jahr waren’s 7,40 Euro. Ein Plus von 50 Cent.

Noch heftiger langt die Paulaner-Brauerei hin. Die Salvator-Maß überschreitet heuer erstmals die Acht-Euro-Marke. 8,30 Euro kostet der Liter Starkbier auf dem am 13. März beginnenden Fest am Nockherberg. Ein Plus von knapp fünf Prozent. Brauerei-Chef Andreas Steinfatt rechtfertigt die Preiserhöhung mit den allseits gestiegenen Kosten: „Wir orientieren uns beim Starkbier an der normalen Bierpreiserhöhung.“ Die meisten Brauereien hatten ihre Preise bereits zum 1. Februar erhöht.

Auch der Unimator wird teurer

benfalls nicht eben günstig ist der „Unimator“ von Wiesn-Wirt Wiggerl Hagn im Unionsbräu in der Einsteinstraße. Der Preis für den halben Liter wurde von 3,95 Euro auf 4,10 Euro erhöht.

Zurückhaltender ist da Augustiner, der den Preis für den Maximator um 20 Cent angehoben hat. 7,60 Euro kostet die Maß heuer im Augustinerkeller in der Arnulfstraße. Wer auf den „Blonden Bock“ der Forschungsbrauerei Perlach (Unterhachinger Straße 76) steht, muss 30 Cent mehr pro Liter bezahlen. Das stärkste Bier Münchens kostet heuer 7,80 Euro.

Und wem auch das noch zu teuer ist? Der muss sich schon zum Münchner Flughafen aufmachen. Dort kostet der selbstgebraute Liter „Aviator“ in der Gaststätte Airbräu lediglich 4,60 Euro.

Spätestens nach dem Genuss der zweiten Maß kann man dann fliegen – auch ohne Flugzeug. Daniel Aschoff

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