Zu viel Plastikmüll: FDP fordert Leitungswasser für Stadträte

In den Rathaussitzungen sollen künftig keine Plastikflaschen mehr auf den Tisch, fordert Wolfgang Heubisch.
| Irene Kleber
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Noch trinken die Stadträte während der Vollversammlungen im Großen Rathaus-Sitzungssaal Mineralwasser aus Plastikflaschen. Ob's so bleibt?
AZ-Archiv Noch trinken die Stadträte während der Vollversammlungen im Großen Rathaus-Sitzungssaal Mineralwasser aus Plastikflaschen. Ob's so bleibt?

München - Vollversammlungen im Rathaus ziehen sich oft über Stunden hin. Damit die Stadträte beim vielen Reden und Beschließen nicht auf dem Trockenen sitzen, stellt der Ordnungsdienst morgens schon Mineralwasserflaschen auf die Tische: Plastikflaschen.

Heubisch: "Münchner Wasser hat beste Qualität"

Die erste gibt's umsonst, jede weitere kostet einen Euro. Nach vier Jahren im Rathaus ist FDP-Stadtrat Wolfgang Heubisch aufgefallen, was da für ein Plastikmüllberg anfällt. Er beantragt deshalb, dass künftig "Leitungswasser mit und ohne Kohlensäure" angeboten werden soll. "Das Münchner Wasser hat beste Qualität", sagt er, "so können wir den Plastikkonsum reduzieren."

Was auch immer dazu beschlossen wird, Heubisch wird's nicht mehr betreffen. Der Ex-Wissenschaftsminister scheidet zum Dezember aus dem Stadtrat aus. Und wechselt als Landtagsabgeordneter zurück ins Maximilianeum.

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