Stadt baut neue Wohnblöcke in Laim

Im Münchner Westen baut die Gewofag Hunderte Wohnungen. Die AZ erklärt, wie hier das Wohnen der Zukunft entstehen soll – für alle Altersschichten.
| Lionel Doleschel
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Spatenstich mit Politikern (vorne von links nach rechts): Otto Seidl (CSU), Kommunalreferentin Kristina Frank (CSU) und Heide Rieke (SPD).
Daniel von Loeper Spatenstich mit Politikern (vorne von links nach rechts): Otto Seidl (CSU), Kommunalreferentin Kristina Frank (CSU) und Heide Rieke (SPD).

Es ist nicht gerade das Wetter, das man sich für diesen Anlass gewünscht hätte: Es ist kalt, es regnet und der Wind lässt einen diese Umstände noch einmal vermehrt spüren. Trotzdem lächeln die anwesenden Politiker stolz in die Kamera. Man ist sehr froh über das große Bauprojekt, für das man mit einem symbolischen Spatenstich den Startschuss gibt. In der Wohnsiedlung "Alte Heimat" in Laim baut die städtische Gewofag jetzt Hunderte neue Wohnungen.

Spatenstich mit Politikern (vorne von links nach rechts): Otto Seidl (CSU), Kommunalreferentin Kristina Frank (CSU) und Heide Rieke (SPD).
Spatenstich mit Politikern (vorne von links nach rechts): Otto Seidl (CSU), Kommunalreferentin Kristina Frank (CSU) und Heide Rieke (SPD). © Daniel von Loeper

Die Alte Heimat am Kiem-Pauli-Weg ist eine Laimer Wohnsiedlung, eröffnet 1960. Hier leben viele ältere und pflegebedürftige Menschen.

Die 2016 beschlossenen Sanierungen sind nun weitgehend abgeschlossen und die bisherigen Bestandsgebäude erstrahlen nun wieder in neuem Glanz. 363 Wohneinheiten wurden von der Gewofag renoviert und die Fassaden erneuert.

Drei neue Gebäude mit 88 barrierefreien Wohnungen und KiTa

Bis Ende 2021 sollen dort zusätzlich drei neue Gebäude errichtet werden, welche 88 barrierefreie Wohnungen und eine sechsgruppige Kindertagesstätte beinhalten werden. Das klingt schonmal nicht nach wenig, doch im Februar hat der Stadtrat den Weg frei gemacht für weitere 263 Wohneinheiten, von denen 101 familiengerecht gestaltet werden sollen.

Wer nun fürchtet, durch den Neubau könne der Charme der "Alten Heimat" verlorengehen: Die Bauherren versprechen, die neuen Gebäude würden in der Optik der 60er Jahre Bestandsbauten gehalten werden. Alle Beteiligten sind sehr darauf bedacht, den Charakter der alten Siedlung zu erhalten. "Besonders wichtig ist uns die Stärkung der Nachbarschaft als Gemeinschaft."

Durch die Einrichtung eines Nachbarschaftstreffs sollen die Bewohner die Möglichkeit haben, sich einfacher austauschen zu können.

"Wir wollen ein belebtes Viertel, welches auch für Jugendliche etwas zu bieten hat", sagt Stadträtin Heide Rieke (SPD). Insgesamt werden nun 351 neue Wohnungen, eine Tiefgarage mit 43 Stellplätzen und eine Kindertagesstätte gebaut. 70 Prozent der Wohnungen sind laut Gewofag für Senioren und körperlich Beeinträchtigte vorgesehen.

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