Sendlinger SPD: "Ohne uns keine Isarphilharmonie"

Die Sendlinger SPD reklamiert für sich, den neuen Gasteig ermöglicht zu haben und freut sich, dass es nun losgeht.
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Neues Sendlinger Wahrzeichen: die Isarphilharmonie.
Neues Sendlinger Wahrzeichen: die Isarphilharmonie. © dpa

Sendling - Schadet der neue Gasteig dem Viertel? Kommen jetzt neue teure Bars für die Kulturgänger, muss dafür Alteingesessenes weichen? Nehmen Parkplatzprobleme im Viertel zu? All diese Fragen sind in diesen Tagen in den Hintergrund gerückt. Man ist stolz auf das neue Kulturzentrum, begeistert vom ersten Besuch.

Und die Sendlinger SPD reklamiert für sich: Ohne uns gäbe es den neuen Gasteig gar nicht! "Der Gasteig konnte nur verwirklicht werden, weil am 2. Dezember 2013 der im Dezember 2020 verstorbene SPD-Fraktionsvorsitzende im Sendlinger Bezirksausschuss Ernst Dill den Antrag gestellt hat, die Halle E, die als Trafohalle der Stadtwerke München gedient hat, unter Denkmalschutz zu stellen", heißt es in einer SPD-Mitteilung. Daraufhin habe der Bezirksausschuss sich für den Denkmalschutz ausgesprochen - und die Behörde habe das bestätigt.

BA-Chef Lutz:  "Freuen uns, dass es losgeht"

"Damit haben Ernst Dill und die Sendlinger SPD auch verhindert, dass die Stadtwerke die Halle und das Gelände dem Immobilieninvestor Patrizia verkauft hätten, was ebenfalls mit einem Antrag abgelehnt wurde."

Markus Lutz (SPD).
Markus Lutz (SPD). © SPD

Der Bezirksausschuss-Chef Markus Lutz sagte am Wochenende: "Wir freuen uns, dass es endlich losgeht und dass auch die vielen Wünsche und Forderungen des Sendlinger Bezirksausschusses bei diesem Projekt umgesetzt worden sind - von der verkehrlichen Erschließung bis hin zur Rettung der ansässigen Künstler und Handwerker."

Die Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bezirksausschuss, Louisa Pehle, sagte, es bestehe nun die Chance, "dauerhaft neben dem Gasteig auch links der Isar, im alten Arbeiterviertel Sendling, ein großes Kulturzentrum zu etablieren, welches unterschiedliche Generationen anspricht".

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Riesen-Begeisterung also bei der Sendlinger SPD. Doch Markus Lutz kommt noch einmal auf Ernst Dill zurück. Dieser sei viele Jahre Abonnent bei den Philharmonikern gewesen und hätte sich über die Eröffnung der Philharmonie sicher gefreut, so Lutz. "Aber er wird sicher von oben den ersten Klängen gelauscht haben."

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