Radl-Demo für breiten Radl-Weg

Morgen (Mittwoch, 8. Juli) stimmt der Stadtrat über die Rosenheimer Straße ab. Zur Radl-Demo am Montag kamen 400 Pedalisten.
| Petra Martin
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Ziel war der Marienplatz. "Wir sind sehr zufrieden", sagt Organisator Andreas Schuster von Green City.
Green City/Christian Grundmann 2 Ziel war der Marienplatz. "Wir sind sehr zufrieden", sagt Organisator Andreas Schuster von Green City.
Am Mittwoch, 8. Juli, stimmt der Stadtrat über die beiden Varianten ab.
Green City/Christian Grundmann 2 Am Mittwoch, 8. Juli, stimmt der Stadtrat über die beiden Varianten ab.

Morgen (Mittwoch, 8. Juli) stimmt der Stadtrat über die Rosenheimer Straße ab. Ein Bündnis aus Münchner Umwelt- und Verkehrsverbänden sowie die Stadtratsfraktion der Grünen rief am Montag zu einer Radl-Demo auf, um für ihre Variante zu werben.

Etwa 400 Pedalisten fanden sich an der Friedenstraße ein, um über die Rosenheimer Straße und weiter über die Ludwigsbrücke und durchs Tal zum Marienplatz zu fahren. „Das war schon beeindruckend, so viele Radler zu sehen“, sagt Organisator Andreas Schuster von Green City. „Wir wollten vor dem Rathaus ankommen, um für unsere Variante zu werben.“

Lesen Sie hier: Aufruf zur Radl-Demo

Das Bündnis favorisiert den Vorschlag der Stadtverwaltung: eine breite Spur pro Richtung für den Autoverkehr und eine zwei Meter breite Radl-Spur. Von den Fachreferaten wurde die Variante geprüft und als machbar eingestuft. „Der Autoverkehr könnte sich zwar stauen, aber zu einem Verkehrskollaps käme es nicht“, lautet das Fazit. Weiterer Vorteil: Da kaum Umbauten nötig sind, ließe sich diese Variante schnell umsetzen.

Lesen Sie hier: Detail-Infos zur Rosenheimer Straße

CSU und SPD wollen weiterhin vier Spuren für den PKW-Verkehr erhalten und plädieren für die „Schmalspurvariante“. Die Fahrspuren wären dann nur noch 2,85 Meter breit (bisher etwa drei Meter), der Radlstreifen nur 1,50 Meter. „Da sind Außenspiegel und Lenker direkt nebeneinander“, resümiert Schuster die Gefahrenlage. Zudem müssten Bäume gefällt werden und Parkplätze würden wegfallen. „Die Rosenheimer Straße würde ihr Erscheinungsbild verändern. Außerdem ist die Umsetzung teurer“, fasst Schuster zusammen. Die Variante der Verwaltung wäre nicht nur billiger, sondern auch sicherer. Für alle.

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