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"Rache für Lützerath": Luxus-Porsche abgefackelt – Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

Wenige Tage nach dem Brand am Porsche-Zentrum in Haidhausen hat die Münchner Polizei neue Details veröffentlicht. Nach aktuellem Ermittlungsstand wurde der Luxus-Wagen vorsätzlich angezündet. Im Internet übernimmt ein Unbekannter die Verantwortung für den Brandanschlag.
| Ralph Hub
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Im Porschezentrum an der Schleibingerstraße in Haidhausen steht ein ausgebrannter Porsche.
Im Porschezentrum an der Schleibingerstraße in Haidhausen steht ein ausgebrannter Porsche. © privat

Au-Haidhausen - Rache für Lützerath, so beginnt ein Text auf einer linken Internetplattform. Darin übernimmt der Autor die Verantwortung für den Brandanschlag auf einen Hybrid-Sportwagen am Porschezentrum München am Mittwochmorgen in der Schleibingerstraße.

Der rund 100.000 Euro teure Porsche Panamera ging gegen 4.30 Uhr in Flammen auf. Der Sicherheitsdienst schlug Alarm und verständigte die Feuerwehr. Der Hybrid war an einer Ladesäule vor dem Porschezentrum angeschlossen, weshalb zunächst ein technischer Defekt als Ursache galt.

Das Bekennerschreiben stellt eine Verbindung zu dem wegen des Braunkohleabbaus geräumten Ortes Lützerath her. Darin heißt es: "Wenn wir nicht mehr Teil der Zerstörung sein wollen, sollten wir als erstes die sinnlosen Dreckschleudern sofort zerstören."

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Das Fahndungsplakat der Polizei.
Das Fahndungsplakat der Polizei. © Polizeipräsidium München

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