Obduktion bestätigt: Münchnerin Mira K. wurde umgebracht!

Die 66-Jährige wurde Opfer eines Gewaltverbrechens. Die Kripo ermittelt und erhofft sich nun Hinweise von den Untermietern der Frau.
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Die Spurensicherung war am Montagmittag noch vor Ort.
Die Spurensicherung war am Montagmittag noch vor Ort. © Daniel von Loeper

Obermenzing- Was die Polizei bereits vermutete, hat das Obduktionsergebnis nun bestätigt: Mira K. wurde getötet. Die 66-Jährige war am Sonntagabend von einer Untermieterin in ihrem Haus in der Amalienburgstraße entdeckt worden. Nach AZ-Informationen hatte sie schwere Kopfverletzungen erlitten.

Am Dienstag veröffentlichte die Polizei weitere Details zum Opfer. "Bei dem Opfer handelt es sich um die aus Serbien stammende Deutsche Mira Kostov, die in ihrem Haus alleine lebte, jedoch mehrere Zimmer (überwiegend an Personen aus ihrem Geburtsland) untervermietete", teilen die Beamten mit.

Die 66-Jährige wurde Opfer eines Gewaltverbrechens.
Die 66-Jährige wurde Opfer eines Gewaltverbrechens. © ho

Tötungsdelikt in München: Polizei sucht Untermieter

Über die Weihnachtsfeiertage waren die aktuellen Untermieter allerdings nicht im Haus - dennoch sind sie für die Mordkommission wichtige Zeugen. Mit einem entsprechenden Aufruf gehen die Ermittler daher nun an die Öffentlichkeit.

Insbesondere Personen, "die in der Vergangenheit Kontakt zu Mira Kostov hatten, sie in den letzten Tagen gesehen haben, in der Vergangenheit zur Untermiete bei ihr wohnten oder dort zu Besuch waren oder im Bereich Amalienburgstr./ Pagodenburgstraße  zwischen Donnerstag, 24.12.2020 bis Sonntag, 27.12.2020 verdächtige Wahrnehmungen (z.B. auffällige Personen oderFahrzeuge) gemacht haben", werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel.089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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Auch ein Einbruch im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Tat könnte gegeben sein. An einem Fenster fanden die Ermittler Spuren, die von einem Einbruch stammen können - aber auch schon älter sein könnten. "Ob sie mit dem Tötungsdelikt zusammenhängen, ist noch unklar", sagte Polizeisprecher Sven Müller am Dienstag. Ärger gab es immer wieder wohl auch mit den Nachbarn. "Sie war sehr streitlustig. Wenn ein Ast über den Zaun hing, hat sie gleich prozessiert – das war nicht nur bei einem Nachbarn so", berichtet einer.

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