München-Freimann: Erste Testrunden mit E-Scootern am Schwabinger Tor

Noch sind die neuen Elektroroller nicht offiziell zugelassen, doch am Schwabinger Tor können die Anwohner ab Donnerstag bereits erste Testrunden drehen. 
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Die Scooter sollen sich vor allem für ganz kurze Strecken eigenen und kommen auf eine Höchstgeschwindigkeit von 24 Kilometern in der Stunde.
Herbert Neubauer/APA/dpa Die Scooter sollen sich vor allem für ganz kurze Strecken eigenen und kommen auf eine Höchstgeschwindigkeit von 24 Kilometern in der Stunde.

Noch sind die neuen Elektroroller nicht offiziell zugelassen, doch am Schwabinger Tor können die Anwohner ab Donnerstag bereits erste Testrunden drehen.   

Schwabing - Der Fahrdienstleister MyTaxi schafft im neuen Elektroroller-Markt Fakten und startet für seine neue E-Scooter-Marke Hive erste Pilotprojekte in Deutschland: Noch vor ihrer offiziellen Zulassung sollen rund 30 Roller ab diesem Donnerstag im Münchner Stadtquartier Schwabinger Tor für Anwohner und Gewerbetreibende kostenlos zur Verfügung stehen.

Elektro-"Tretroller" sind auf öffentlichen Wegen hierzulande noch nicht erlaubt - und schon höchst umstritten. Vor allem Pläne, Scooter mit einer Höchstgeschwindigkeit von zwölf Stundenkilometern auch auf Gehwegen zuzulassen, stößen vielerorts auf Kritik. Derzeit wird die Zulassung auf Bundesebene vorbereitet, der Bundesrat muss noch zustimmen, was für die kommende Woche erwartet wird.

Scooter sollen sich für ganz kurze Strecken eignen

"Die Kooperation mit dem Schwabinger Tor und dem DESY gibt uns die Möglichkeit, schon jetzt den Betrieb in Deutschland zu testen", erklärte Hive-Chef Tristan Torres Velat. Sobald die Verordnung aus dem Bundesverkehrsministerium stehe, sollen die Scooter "so schnell wie möglich" in mehreren deutschen Städten verfügbar sein.

Die Daimler-Tochter MyTaxi hatte bereits Ende vergangenen Jahres in Lissabon unter der Marke Hive ein erstes Projekt angeschoben. Ziel ist es, damit neue Zielgruppen anzusprechen. Die Scooter sollen sich vor allem für ganz kurze Strecken eignen und kommen auf eine Höchstgeschwindigkeit von 24 Kilometern in der Stunde.

Schwabinger Tor: Kooperation mit BMW Carsharing

Die Bewohner können am Schwabinger Tor - ein gut vier Hektar großes Stadtquartier im Stadtbezirk Schwabing-Freimann - keine eigenen Autos abstellen, der Service wird in einer Kooperation mit BMW Carsharing angeboten.

In Hamburg ist der Start für den 16. April auf dem Campusgelände des Forschungszentrums DESY geplant, teilte die Tochter der Daimler Mobility Services GmbH mit. Dort sollen die rund 3.000 Wissenschaftler und Mitarbeiter 100 Scooter nutzen können.

Lesen Sie hier: Elektro-Tretroller für München? Es gibt schon Pläne

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